Zahnhygiene ist wichtig und hat sich mit neuen Erkenntnissen auch verändert!

Wer abends vor dem Fernseher sitzt und sich hier die Werbung anschaut, bekommt unweigerlich den Eindruck, dass wir Deutschen mit unseren Zähnen und unserem Zahnfleisch ein Problem haben …

Denn hier scheinen gefühlte zehntausend Spots um herkömmliche Zahnbürsten oder aber moderne Mundduschen zu kreisen.

Ganz zu schweigen von all den Zahnpasten und Mundspülungen, die schmerzempfindlichen Zahnhälsen vorbeugen oder aber den Zahnschmelz härten und damit unserem Gebiss sichtlich gut tun:

Wie es um die Zahnhygiene der Deutschen bestellt ist!?

Dennoch, trotz dieser Dauerberieselung, scheint es um die Zahnhygiene der Bundesbürger nicht allzu gut bestellt zu sein, da sich die „Welt“ fragt, was die meisten von uns beim Zähneputzen falsch machen.

Zu kurz und zu unkonzentriert lautet hier (http://www.welt.de/gesundheit/article114605682/Was-die-meisten-beim-Zaehneputzen-falsch-machen.html) das ernüchternde Fazit, obwohl Zähneputzen doch gar nicht so schwer ist:

Wie sieht die richtige Putztechnik aus?

Doch „wir müssen umlernen“, argwöhnt (http://www.apotheken-umschau.de/Zaehne/Zaehneputzen-Wir-muessen-umlernen-203457.html) die „Apotheken Umschau“ und weiß, dass kreisende Bewegungen heute nicht mehr zeitgemäß sind. Daher sollten, so die Kunden-Zeitschrift, spätestens Teenager auf die „Fegetechnik“ umstellen.

Auch die Universitätsmedizin Greifswald beschäftigt sich damit, wie unsere Zähne richtig gepflegt werden. Das jedoch fängt nicht erst beim Putzen an, sondern bereits dann, wenn eine Zahnbürste gekauft wird. Denn die sollte abgerundete Borsten haben, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird.

Zudem raten (http://www.dental.uni-greifswald.de/patienteninfo/zaehneputzen.php) die Experten, gerade bei der Zahngesundheit nicht am falschen Ende zu sparen „Sehen die Borsten Ihrer Zahnbürste schon so richtig „ausgefranst“ aus, wird es Zeit sich eine neue zuzulegen!“

In der Greifswalder Universitätsmedizin geht man davon aus, dass die Borsten und die Lebenszeit einer Zahnbürste spätestens nach 2 bis 3 Monaten erschöpft sind:

Viele Faktoren sind zu beachten!

Für richtiges Zähneputzen benötigt man die richtige Putztechnik, die passende Zahnbrüste und Pasta, geht (http://www.netdoktor.at/gesundheit/mund-zaehne/richtig-zaehneputzen-4026224) auch das Fachportal netdoktor.at davon aus, dass die unschönen Zahnbeläge nicht von alleine verschwinden.

Die jedoch könn(t)en uns schlimmstenfalls sogar richtig krank machen, da diesen Belägen mit ihren Bakterienansammlungen auch eine Schwächung der Immunabwehr, Probleme im Magen-Darm Trakt sowie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle nachgesagt wird!

Wer seine Zähne sorgfältig putzt und pflegt, lebt also länger und besser. Denn Mundgeruch, Karies und Parodontitis sind auf jeden Fall die unschöne Folge von Belägen und einer mangelnden Zahnhygiene.

Zahngesundheit beginnt bereits im Kindesalter!

In diesem Zusammenhang möchte die AOK gerade für die Zahngesundheit der Jüngsten mobil machen und weist darauf hin, dass auch eine ausgewogene Ernährung mit viel Kalzium und wenig Zucker zur Zahngesundheit beiträgt:

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören, so die Kasse in ihrem Gesundheitsratgeber (http://www.aok-bv.de/imperia/md/aokbv/presse/medienservice/ratgeber/ams_r_11_14_web.pdf), reichlich Milchprodukte, aber auch frisches Obst, Gemüse und Getreideprodukte: „Dabei ist das gute Kauen ganz wichtig, denn es regt den Speichelfluss an. Der Speichel wiederum schwemmt Lebensmittelreste und Säuren weg und bringt die Mineralstoffe in die Zähne“, erklärt Dr. Gudrun Schlautmann, Zahnärztin bei der AOK.

Dabei sollten nicht nur die Haupt-, sondern auch die Zwischenmahlzeiten derart knackig und „zahnfördernd“ daher kommen. Auch die kleine Mahlzeit zwischendurch sollte also ausreichend Nährstoffe liefern und gleichzeitig zum Kauen anregen.

Unsere Zähne und unsere Gesundheit werden es uns danken!

 

Wer seine Zähne richtig pflegt, erspart sich nicht nur das schmerzhafte Bohren und ein frühes künstliches Gebiss, sondern schützt zudem seine inneren Organe und seine Gesundheit!

Foto: Peter Hoffmann

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