Zähneputzen und der Gang zum Zahnarzt können auch Ihr Leben retten!

„Ötzi hatte schlechte Zähne“, titelt ( http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/oetzi-hatte-schlechte-zaehne-a-893387.html )der Spiegel und zieht danach eine erschreckende Bilanz über den Gebiss- und Gesundheitszustand des eiszeitlichen Jägers …

Denn der hatte nicht nur Karies, sondern auch einen ausgeschlagenen Frontzahn. Der Sender n-tv spricht (http://www.n-tv.de/wissen/Oetzi-hatte-schlechte-Zaehne-article10438731.html) daher von einer Misere, die bereits vor 5.000 Jahren begann und wundert sich, dass schon seinerzeit, als es noch kein süßes und ungesundes Naschwerk gab, Karies und Parodontitis offenbar in aller Munde waren:

Naturvölker haben mitnichten gute Zähne!

Ohnehin wissen Zahn- und Expeditionsärzte, dass der Kauapparat von Nomaden und Naturvölkern mitnichten kerngesund ist. Tatsächlich kann man, gerade in abgelegenen Dschungelregionen, noch heute an einem vereiterten Backenzahn sterben. Und auch die Frühmenschen kauten häufig auf einer Gebissreihe, die deutlich marode und geschwächt war:

„Der Schwund des Zahnhalteapparates war schon immer eine sehr häufige Erkrankung, wie Schädelfunde aus der Steinzeit oder die Untersuchung ägyptischer Mumien zeigen“, erklärt (http://www.mediadesk.uzh.ch/articles/2013/oetzi-hatte-schlechte-zaehn.html) die Universität Zürich (UZH), wo Forscher das Gebiss des Eiszeitjägers post mortem untersucht haben.

Dabei wurden, neben den unfallbedingten Zahnverletzungen und -lücken, wie gesagt auch Parodontitis und Karies, die modernen Geißeln der Zahnheilkunde, entdeckt: „Heute wird Parodontitis mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems in Zusammenhang gebracht“, sieht Roger Seiler vom Zentrum für Evolutionäre Medizin der UZH in Ötzis Zähnen auch ein internistisches Problem.

Zähneputzen kann nicht früh genug geübt werden!

„Gesund beginnt im Mund“, bringt (http://www.svlfg.de/20-aktuell/akt02_news/akt02_2014_62/index.html) es daher die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau auf den Punkt und erklärt, wie wichtig die Gruppen-Prophylaxe in Kitas und Schulen sowie die zahnärztlichen Kinder-Früherkennungsuntersuchungen sein können.

Und auch für Erwachsene besteht absolut kein Grund, das Zähneputzen und die Zahngesundheit auf die leichte Schulter zu nehmen, denn „Der Herzinfarkt kann im Mund beginnen“, mahnt (http://www.welt.de/gesundheit/article13731670/Der-Herzinfarkt-kann-im-Mund-beginnen.html) die Welt und verweist auf aktuelle Studien, denen zu Folge der Zustand unseres Gebisses und unsere Gesundheit korrelieren.

„Neuere Studien belegen, dass Zahnfleischerkrankungen mitverantwortlich für einen Herzinfarkt und Frühgeburten sein können“, bestätigt (http://www.tk.de/tk/zaehne/symptome-und-krankheiten/parodontitis/24344) auch die Techniker Krankenkasse und plädiert damit nachdrücklich für einen regelmäßigen Gang zum Zahnarzt. Zumal diejenigen, die ihre Zähne konsequent pflegen und regelmäßig an den Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen, im Falle von Ersatzmaßnahmen wie Kronen mit einem Bonus belohnt werden.

Doch auch für diejenigen, die bereits eine Totalprothese tragen, kann laut TK der regelmäßige Gang zum Zahnarzt lohnen. Denn der überprüfe die Funktion der Prothese und „erkennt frühzeitig, wenn die Mundschleimhaut erkrankt ist!“

Also nutzen wir die Möglichkeiten, die Ötzi verwehrt blieben. Denn gesunde Zähne bescheren uns nicht nur ein strahlendes Lächeln, sondern können uns auch vor weitreichenden internistischen Problemen wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen sowie Kopf- und Rückenschmerzen bewahren.

Kranke Zähne können auf ganz unterschiedliche Organe und in alle möglichen Körperregionen ausstrahlen. Eine regelmäßige Pflege und Kontrolle sollte daher selbstverständlich sein!

Zahnbuersten Mundhygiene Zahnpflege

Foto: Peter Hoffmann

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