Wie wird das Wetter der Zukunft?

Keine guten Nachrichten gab es unlängst auf RTL aktuell, wo die Experten davon ausgingen, dass sich die Wetterextreme in Zukunft häufen …

Ein Thema, das auch die Versicherer zunehmend umtreibt:

Wetterextreme nehmen zu!

So beobachtet (http://www.sparkassenversicherung.de/web/html/privat/ratgeber/haus/naturgewalten/risiken/) die Sparkassen Versicherung seit den 1970 er Jahren eine Zunahme von Naturkatastrophen und fürchtet vor allem Sturmschäden, die hohe volkswirtschaftliche Schäden und mitunter auch Todesopfer zurück lassen.

Doch auch Überschwemmungen, Lawinenunglücke und starke Schneefälle scheinen sich zu häufen. Tatsächlich hat der Deutsche Wetterdienst auch 2013 wieder zahlreiche Wetterextreme ausgemacht (http://www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Thema_des_Tages/1218/wetterextreme-2013), etwa intensive Stauniederschläge, die Ende Mai / Anfang Juni den Alpenraum bedroht haben: „Vom 17. bis 20. Juni gab es dann die erste Hitzeperiode. Dabei wurde in Kitzingen in Mainfranken eine Temperatur von 37,1 °C gemessen!“

Verheerende Gewitterfronten in Sicht?

Auch „gewittertechnisch“ war 2013 nicht ohne. Unter anderem thematisierte (http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/august-2013-gewitter-wueten-ueber-deutschland-bid-1.3588255) seinerzeit RP Online in dramatischen Bildern, was am Himmel so los war. Die Folge waren Brände, „abgesoffene“ Keller und gesperrte Bahngleise.

Ein Problem, das nach Ansicht des Naturschutzbundes NABU „hausgemacht“ ist. Hier warnten (http://www.nabu.de/m07/m07_06/01497.html) die Experten daher bereits 2003 vor einer Zunahme derartiger Wetterextreme und prangerten die Erderwärmung an, die wir Menschen, unter anderem durch den Ausstoß klimawirksamer Gase, auch weiterhin vorantreiben:

Temperaturanstieg bleibt nicht ohne Folgen!

Auch der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass der Temperaturanstieg unseres Planeten nicht folgenlos an uns vorüber zieht. Denn der könnte Deutschland – zumindest langfristig – klimatische Bedingungen bescheren, wie sie heute in der Poebene bekannt sind.

Ein Phänomen, das mancher Laie vielleicht sogar noch gut findet!?

Doch höhere Durchschnittstemperaturen werden, so die Experten, unweigerlich auch für mehr und intensivere Wetterextreme sorgen: „Das Schadenspotential durch Wetterextreme kann damit deutlich wachsen!“

Droht ein Ausfall der Ernte?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft geht (http://www.gdv.de/2007/09/positionen-nr-56-september-2007/) sogar davon aus, dass letztendlich auch unsere Ernte in Gefahr ist. Ja, die stürmischen Herbstwinde sowie die Dürreperioden im Frühjahr oder die Überschwemmungen im Sommer könnten, in der Tat, Ernteausfälle zur Folge haben.

Folgen, die umso dramatischer sind, wenn eine Region ohnehin schon arm dran ist. Die drastischen Ernteausfälle infolge des Klimawandels würden vor allem die ärmsten Regionen unserer Erde betreffen, zitierte (http://www.bild.de/news/vermischtes/afrika-suedasien-3655222.bild.html) die Bild-Zeitung bereits 2008 eine Studie von Forschern der Uni Stanford, die vor allem Afrika und Südasien vor gewaltigen Problemen sieht.

Der Spiegel zeigt (http://www.spiegel.de/fotostrecke/klimawandel-gefahr-dramatischer-ernteausfaelle-fotostrecke-28604.html) daher ein hungerndes Kind in Angola, wo schon jetzt die Not groß ist. Ein Land, das bereits heute unter hohe Temperaturen (bis zu 35°C) und einer hoher Luftfeuchtigkeit (bis zu 95 Prozent) ächzt, so dass das Auswärtige Amt davon ausgeht, dass im Küstenbereich – ohne die Benutzung von Klimageräten – Schlaflosigkeit, körperliches Unwohlsein und erhöhte nervliche Belastungen drohen.

Tatsächlich geht der Weltklimarat davon aus, dass Afrika der durch den Klimawandel am stärksten bedrohte Kontinent ist!

Für Deutschland blickt der Deutsche Wetterdienst dagegen auf einen insgesamt warmen und ruhigen September zurück: „Es regnete aber zu wenig – verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt – und die Sonne blieb unter ihren Möglichkeiten!“

Wir erleben derzeit eher ruhige Herbsttage. Doch langfristig könnte sich unser Klima – vor allem weltweit gesehen -, dramatisch wandeln!

 

 

Foto: Peter Hoffmann

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