Wie lauten Ihre Vorsätze fürs neue Jahr?

Mehr Bewegung, gesünder essen und vielleicht auch ein wenig abnehmen … offenbar lieben wir Deutschen es „klassisch“, sobald es an die guten Vorsätze fürs neue Jahr geht:

Das jedenfalls ergab eine DAK-Studie, die nun publiziert (http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Gute_Vorsaetze_2015-1533872.html) wurde. Eine Umfrage, die auch den Stress als Grundproblem für unsere Gesundheit thematisiert hat.

Stress und Abschalten wichtiger denn je zuvor!

Denn Stress abbauen steht, das jedenfalls ergab die Umfrage, für die meisten Deutschen auf Platz eins der guten Vorsätze für 2015: „Sechs von zehn Deutschen wünschen sich im neuen Jahr mehr Entspannung“, erklärt die Pressestelle der DAK-Gesundheit.

Den meisten scheint also durchaus bewusst zu sein, dass die hohe „Schlagzahl“, mit der sie durch ihren Alltag und durch ihr Leben hasten, nicht gerade gesund ist.

Tatsächlich spricht die Krankenkasse von einer typischen „Rushhour-Generation“ zwischen 30 und 44 Jahren. Von jenen, die noch viel im Leben erreichen wollen. Von einer „Karriere-Generation“, die niemals offline geht.

Internetsüchtig und ausgebrannt?

Kein Wunder also, dass sich RP Online fragt (http://www.rp-online.de/leben/beruf/karriere/diese-jobs-bieten-wenig-stress-aber-viel-gehalt-aid-1.4439067), welche Jobs wenig Stress, dafür jedoch viel Gehalt bieten. Denn die Arbeitsbelastung im Berufs- und Büroleben scheint zu steigen, was vermutlich auch mit unseren modernen Kommunikationsmitteln und Handys zu tun hat.

Nicht umsonst hatte Ursula von der Leyen, in ihrer Zeit als Bundesarbeitsministerin, der E-Mail Flut nach Feierabend und einer permanenten Erreichbarkeit der Arbeitnehmer, wie sie manche Chefs einfordern, schon mal den Kampf angesagt.

Eine Unsitte, die offenbar immer weiter um sich greift. Der Focus geht daher davon (http://www.focus.de/finanzen/recht/von-der-leyen-fordert-funkstille-in-der-freizeit-permanente-erreichbarkeit-e-mail-anrufe-sms-so-weit-darf-ihr-chef-gehen_aid_766105.html) aus, dass 60 Prozent der Arbeitnehmer mittlerweile einen 24-Stunden-Job.

Mit fatalen Folgen für die Gesundheit. Schließlich läuft unser Organismus dabei auf Hochtouren, steigen Herzfrequenz und Blutdruck, so wie wir es früher, auf der Jagd oder der Flucht vor wilden Tieren, zum Überleben einmal gebraucht haben.

Ein sinnvoller Schutzmechanismus von „Mutter Natur“, der jedoch, wird diese Anspannung zum Dauerzustand, für Herz und Gefäße zu einer Gefahr wird … Abschalten heißt also die Devise, was den meisten Deutschen offenbar auch bewusst ist. Denn 30 Prozent der jungen Erwachsenen wollen 2015 ihr Handy, den Computer und das Internet öfter mal ausschalten.

Ach` du liebe Zeit:

Auch Zeitdruck und Ärger in der Familie stressen die Deutschen, weiß die DAK Gesundheit, die auf „positive Erlebnisse gegen Stress“ setzt.

Tatsächlich sind, wie DAK-Psychologe Frank Meiners erklärt, nette Familienabende und / oder ein entspannter Plausch mit Freunden probate Hilfsmittel, um entspannt zu bleiben: „Ob es das Frühstück mit dem Partner ist oder die Yogastunde nach der Arbeit, positive Erlebnisse wirken Wunder gegen Stress!“

Mehr Sport, weniger Speck:

Doch auch den Pfunden und dem Bewegungsmangel wollen viele Deutsche im neuen Jahr den Kampf ansagen. Laut DAK Gesundheit planen vor allem die Männer, sich im neuen Jahr bewusster zu ernähren, und auch Abspecken ist längst keine Frauensache mehr. Denn etwa ein Drittel der Jungs strebe an, die Pfunde schmelzen zu lassen.

Vorsätze, für die wir offenbar auch Muse und Zeit haben. Denn die DAK Umfrage zeigt auch, dass die wenigsten von uns Angst um ihren Job oder ihre finanzielle Situation haben: „Gaben im Jahr 2009 noch 41 Prozent an, dass sie sich finanzielle Sorgen machen, so waren es 31 Prozent im Vorjahr und 33 Prozent in der diesjährigen Befragung.“

Die Angst vor einem Jobverlust ist damit im Lauf der Jahre deutlich gesunken!

Nicht die einzige gute Nachricht, die Vorfreude auf das neue Jahr macht. Denn laut DAK-Gesundheit hat es in 2014 mehr als jeder zweite Deutsche geschafft, seine guten Vorsätze für das neue Jahr auch durchzuhalten – für vier Monate und länger, wobei, unter anderem, die Berliner eine besondere Disziplin zeigten.

Mehr Sport und Bewegung ist einer der Top-Vorsätze für 2015!

Weißgurtlady und Grüngurt

Foto: Peter Hoffmann

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