Was bei Ethanol Kaminen zu beachten ist

ethanol-kaminBei falscher Anwendung können Ethanol-Kamine sehr gefährlich, sogar brandgefährlich werden.

Bei Kauf eines Ethanol-Kamins sollte man auf Billig-Kamine verzichten. Bei Billig-Kaminen fehlt oft die Bedienungsanleitung und auch die Füllstandsanzeige. Dazu kommt noch, dass diese Kamine auch nicht sicher stehen.

Nimmt man ein Wandgerät, sollte man sich vorher beraten lassen, damit nicht die Tapete in Brand gerät.

Es sollte ein Kamin gekauft werden, der TÜV geprüft ist nach DIN 4734.

Folgende Aspekte sind bei Verwendung eines Ethanol-Kamins zu beachten

1. Der Kamin muss auf eine nicht brennbare Unterlage stehen, das wären z.B. Fliesen oder eine Metallplatte.

2. Es ist auf einen notwendigen Abstand zu hitzeempfindlichen und brennbaren Materialien zu achten.

3. Auch die Flamme muss wie jedes offene Feuer beaufsichtigt werden, also niemals unbeaufsichtigt lassen. Nicht ins Bett gehen bevor die Flamme erloschen ist.

4. Gefährlich ist das Befüllen und Nachfüllen des Kamins. Es ist darauf zu achten, das der Kamin nur befüllt wird, wenn er kalt. Also nie direkt nach Erlöschen der Flamme befüllen. Es besteht Verpuffungsgefahr. Auch darf nicht mehr eingefüllt werden, als die Füllstandsanzeige vorsieht. .

Es sollte auch möglichst nur reines und schadstofffreies Ethanol verwendet werden. Auf keinen Fall andere Brennstoffe verwenden

5. Wenn etwas Ethanol verschüttet wurde, dann dieses mit einem trockenen Tuch aufnehmen. Das Ganze dann außerhalb der Wohnung entsorgen.

6. Das Ethanol (Brennstoff) muss in einem Raum aufbewahrt werden, wo keine offene Flamme vorhanden ist.

7. Zu beachten ist auch, dass man mit Ethanol-Kaminen nicht heizen soll. Sicher erzeugt die Flamme Wärme, doch auch Kohlendioxid wird erzeugt.

Darum ist unbedingt darauf zu achten, dass der Raum oft und ausreichend gelüftet wird. Der Heizeffekt des Kamins ist gering.

Bildquelle: Anne Garti  / pixelio.de

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