Schaden Vegetarier und Veganer ihrer Gesundheit?

Keine Frage: In puncto Ernährung hat Land auf Land abwärts längst ein Umdenken stattgefunden.

Die meisten Menschen wollen ihrer Gesundheit etwas Gutes tun – sie kaufen Bio-Produkte, greifen verstärkt zu Obst und Gemüse, reduzieren ihr Gewicht und achten zudem darauf, dass die Lebensmittel fair gehandelt werden.

Viele Verbraucher gehen jedoch noch weiter und streichen alle tierischen Lebensmittel vom Speiseplan. Die Gründe hierfür sind meist weitreichender als der persönliche Gesundheitszustand und umfassen vor allem die Tierliebe. Viele Vegetarier und auch Veganer haben es sich zum Ziel gesetzt, dass wegen ihnen kein Tier leiden und sterben soll. Wieder anderen schmecken tierische Produkte schlicht und ergreifend gar nicht, sodass sie sich schon aus diesem Grund fast ausschließlich mit anderen Lebensmitteln versorgen.

Doch sowohl vegetarische als auch vegane Ernährungsformen bergen u. U. Risiken, wie einige Mediziner immer wieder anführen. Es kann zu Mangelerscheinungen kommen, die sich entsprechend auch negativ auf den Gesundheitszustand auswirken. Die Betonung liegt hier allerdings deutlich auch em Wörtchen kann – die meisten Vegetarier und Veganer sind nämlich deutlich gesünder als ihre Fleisch essenden Mitmenschen.

Darauf sollten Veganer achten

Bislang ist es der Forschung nicht gelungen, ein umfassendes Ergebnis zu erarbeiten – es gibt zwar sehr viele Vegetarier, deren Blutwerte top sind und deren allgemeiner Gesundheitszustand ausgezeichnet ist, reine Veganer sind in den Studien jedoch die Seltenheit, sodass es noch nicht möglich war, eine allgemeingültige Aussage treffen zu können.

Wer sich vegetarisch oder gar vegan ernährt, der weiß in der Regel, dass er die Mineralstoffe aus Fleisch und anderen tierischen Produkten ersetzen muss. So nehmen beispielsweise sehr viele Verbraucher Vitamin B – Tabletten.

Beim Gesundheitscheck achten Mediziner meist auf den Vitamin B 12 und den Eisenwert der Patienten. Landläufigen Meinungen zur Folge müssten Vegetarier und Veganer zudem an Eiweißmangel leiden.

In der Tat ist es so, dass eine rein pflanzliche Ernährungsform diverse gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Wer allerdings darauf achtet, dass er Eiweiß aus anderen Quellen, wie beispielsweise aus Nüssen, zieht, wird meist keine Nachteile verspüren. Auch Bohnen enthalten sehr viel Eiweiß – noch mehr sogar als Fleisch!

Vegetarier und Veganer sind schlank

Bei den meisten Vegetariern und Veganern, deren Blutwerte im Rahmen von Studien ermittelt wurden, ließ sich ganz klar feststellen, dass es hier nichts zu bemängeln gab. Alle Werte lagen im grünen Bereich. Wer sich rein pflanzlich ernährt, senkt sein Risiko für Übergewicht, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Die Wahrscheinlichkeit, über kurz oder lang an einer Diabetes Typ II zu erkranken, sehen die meisten Mediziner daher als ausgeschlossen an – eine genetische Vorbelastung mal außen vor gelassen.

Bildquelle: © Kesu – Fotolia.com

Comments are closed.