Nüsse sind gesund, sollten aber nur mit Bedacht verzehrt werden!

Fettreich, aber gesund … so ist die Walnuss einmal von der bekannten Kundenzeitschrift „Apotheken Umschau“ charakterisiert worden:

Eine Pflanze, die bereits vor Millionen Jahren gelebt hat und ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum, in der Türkei, aber auch in Syrien, zu Hause war.

Bereits die Römer und Griechen kannten und schätzen die Nüsse, die heute, zumal im Herbst, auch bei vielen Deutschen auf dem Tisch stehen: „Hierzulande werden Walnüsse im Herbst geerntet, aus Übersee sind sie ganzjährig erhältlich“, erklärt dazu die „Apotheken Umschau“, wo (http://www.apotheken-umschau.de/Walnuss) auch die die einzelnen Bestandteile, etwa die so wichtigen Vitamine B und E, aber auch Zink, Eisen und Kalzium, tabellarisch erfasst sind.

Die Inhaltsstoffe können sich sehen lassen!

Tatsächlich gelten Walnüsse als derart gesund, dass sie vom Polit-Magazin „Focus“ schon einmal (http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/antioxidantien-walnuss-die-wundernuss_aid_612952.html) als Wundernuss tituliert wurden. Kein Wunder, da Walnüsse auch freie Radikale abfangen und damit unseren Organismus vor Zellschäden bewahren.

Auch die Krankenkassen befassen sich daher mit der Thematik und fragen sich, wann (http://www.tk.de/tk/lebensmittelauswahl/saisonkalender/nuesse/37716) die einzelnen Nuss-Sorten hierzulande Saison haben. Denn laut TK sind auch die Haselnüsse sehr zu empfehlen: „Haselnüsse sind energie- und faserreich und gut geeignet gegen Nieren- oder Blasensteine!“

Zudem enthalten Nüsse, wie die Ernährungsexperten der Techniker Krankenkasse bestätigen, keinerlei Cholesterin. Medizinjournalist Prof. Hademar Bankhofer, allgemein als „Gesundheitsapostel“ bekannt, bezeichnet (http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/nuesse-gesunde-energie-koerper-seele.html) Haselnuss & Sesamkern daher als optimale Energie-Spender für Körper und Seele, warnt aber auch davor, dass Nüsse ganz schön dick machen:

Vorsicht bei Kleinkindern!

Nicht das einzige Problem, das mit den Nüssen einhergeht. So geht der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte davon aus, dass vor allem Kleinkinder mit dem Verzehr von Nüssen leicht überfordert sind: „Kinder unter zehn Jahren sollten keine Nüsse essen, denn sie sind mit dem Kauen und Zerfallen der Nüsse in viele feste Teilchen überfordert“, mahnt hier (http://w3.hno-aerzte.de/files/220806.pdf) Dr. Michael Jaumann dazu, das Kauen der Nüsse zu üben.

Denn allzu leicht könn(t)en dabei Fremdkörper eingeatmet werden und in Bronchien und Lunge „landen“. Tatsächlich treten nach Auskunft der HNO-Ärzte 95 Prozent aller Fremdkörper in Bronchien bei Kindern auf. Und 99 Prozent davon sind Nüsse!

Neben Nüssen sind, Jaumann zu Folge, aber auch schon kleine Plastikperlen, Vogelzwitscherpfeifen, Stecknadeln oder Münzen aus den Atemorganen von Kleinkindern „gefischt“ worden. Eine durchaus dramatische und gefährliche Situation:

Kinder sollten daher Nüsse nur unter Aufsicht ihrer Eltern genießen. Denn auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass das Gros kindlicher Erstickungsanfälle durch Hasel-, Wal- und Erdnüsse, nicht jedoch durch Spielzeug und andere Kleinteile ausgelöst wird.

Nüsse, insbesondere Walnüsse, sind gesund, sollten jedoch nur in Maßen und mit Vorsicht genossen werden!

Foto: Peter Hoffmann

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