Bauchtanz ein Sport der neben dem Hobby auch der Gesundheit dient

Da schaut man(n) gerne hin. Doch Bauchtanz ist weit mehr als erotisch. Nicht nur eine exotische Freizeitbeschäftigung, bei der Erinnerungen an die letzte Urlaubsreise geweckt werden:

Mehr als nur ein exotisches Hobby!

Denn vom Tanzen profitiere unser ganzer Körper, stellt die IKK gesund plus unmissverständlich klar. Das gelte zum Beispiel für Ballett, das der Kasse zu Folge auch eine darstellende Kunst ist.

Ebenso können sich hier die Experten jedoch für Salsa oder Jazz Dance begeistern und wissen zudem um die Macht der sinnlichen Bewegungen, mit denen der orientalische Tanz verknüpft ist. Denn so gewinnen die Übenden, wie die IKK gesund plus auf ihrer Homepage schreibt, an Geschmeidigkeit und fördern zudem die Kräftigung ihrer Muskeln: „Der koordinative und rückenfreundliche Tanz eignet sich für Frauen jeden Alters!“

Nur eine weibliche Domäne?

Tatsächlich fällt es auf, dass der Bauchtanz hierzulande eine reine Frauendomäne darstellt.

Im Orient dagegen gibt es auch hervorragende männliche Tänzer, Choreographen und Trainer. Doch ohne Frage können gerade Frauen von den rhythmischen Bewegungen profitieren, die bereits in der Antike bei Fruchtbarkeitstänzen aufgeführt sowie zur Geburtsvorbereitung genutzt wurden Selbst die renommierte „Welt“ hat den Bauchtanz daher schon mal als ideales Ganzkörpertraining beschrieben, das Verspannungen löst und von den Fingerspitzen bis zum großen Zeh fit macht.

Apropos, Zehen: Getanzt wird meistens barfuß. Freilich können in der kühlen Jahreszeit und von Neueinsteigern, wie der SC Hornburg von 1912 e. V. in (s) einer Pressemitteilung seiner Kinderbauchtanzgruppe klarstellt, auch Socken oder Gymnastikschuhe übergestreift werden.

Ein Flair wie auch Tausendundeiner Nacht:

Dennoch passt es natürlich am besten zum exotischen Ambiente, wenn (so wie es auch die meisten orientalischen Tänzerinnen halten) mit nackten Füßen getanzt wird.
Gesund ist dieses barfüßige Training dann nicht nur für unsere Waden und Füße, die viel zu lange Stunden des Tages in enges Schuhwerk gezwängt werden. Denn „man kann das Barfussgehen recht gut ein Zugpflaster nennen, das alle schlechten Stoffe in die Füsse zieht und von da ausleitet“, plädierte schon der legendäre Pfarrer Kneipp dafür, öfter mal „unten ohne“ unterwegs zu sein.

Eine Ansicht, die auch die moderne Medizin voll und ganz gutheißt. Schließlich sei Barfußlaufen, um noch einmal die „Welt“ zu zitieren, Doping für die Füße, da Fußdeformationen erst mit der Erfindung von Schuhwerk bekannt wurden. Zumindest würden so, mit bzw. in Schuhen, die Fußmuskeln kaum noch trainiert.

Ganz anders, wenn wir auf nackten Sohlen unterwegs sind. Dann nämlich tritt man(n) – bzw. Frau -, viel bewusster auf und kräftigt und trainiert die Muskeln und Bänder, aus denen unser kompliziertes Fußgewölbe aufgebaut ist.

Gerade beim Bauchtanz, der auf sanfte Weise den ganzen Körper trainiert, sollten die Tänzerinnen, wann immer möglich, also die Vorteile, barfuß Sport treiben zu können, als Dreingabe mitnehmen!

Bauchtanz macht nicht nur Spaß, sondern gilt zudem als Freizeitbeschäftigung, die sehr gesund ist!


Foto: Peter Hoffmann

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