Eine gesündere Lebensweise könnte die Anzahl der Tumorerkrankungen reduzieren!

Anlässlich des Welt-Krebstages am 4. Februar hat die Uniklinik Düsseldorf noch einmal nachdrücklich auf den Nutzen von Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen verwiesen. Doch damit nicht genug: Denn auch durch ein gesundes Leben kann das ein oder andere Risiko minimiert werden …

Den Weltkrebstag, der jährlich stattfindet, gibt es seit dem Jahr 2006. Initiatoren waren seinerzeit die Weltgesundheitsorganisation WHO sowie die „Union internationale contre le cancer“, die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC):

Viele Mitglieder, nur eine Aufgabe!

Mitglieder sind, auf nationaler Ebene, unter anderem die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, die, gemeinsam mit über 270 anderen Organisationen, in der UICC die Behandlungsmöglichkeiten bei sowie die Präventionsmaßnahmen gegen Tumorerkrankungen forcieren wollen.

Dazu soll auch der Weltkrebstag seinen Teil beitragen und gerade die breite Öffentlichkeit, die oftmals reichlich gedankenlos mit der eigenen Gesundheit umgeht, endlich wachrütteln.

Denn bereits weniger UV-Strahlen, der Verzicht auf Rauchen und Tabakgenuss sowie ein mäßiger Alkoholkonsum und eine gesunde Ernährung könnten nach (http://www.uniklinik-duesseldorf.de/presse/detailansicht/article/welt-krebstag-am-4-februar/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=6004&cHash=e23c8ac9539197200b06b84c3bac45ee) Ansicht der Düsseldorfer Forscher viel zur Vorbeugung beitragen.

Können Sport und mehr Bewegung vor Krebs schützen?

Eine weitere wichtige Säule in der Krebsvorbeugung stellt dann de Bewegung dar. Nicht umsonst sieht das Deutsche Krebsforschungszentrum im Übergewicht einen durchaus bedeutsamen Risikofaktor, der zum Beispiel das Entstehen von Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs begünstigen kann: „Menschen mit einem „Body Mass Index“ größer als 25 haben ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, erklärt der Krebsinformationsdienst (http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/darmkrebs/risikofaktoren.php#inhalt8) und verweist im Umkehrschluss drauf, dass das Risiko schon mit nur 30 bis 60 Minuten Bewegung täglich gesenkt werden kann.

Die Experten der Uniklinik Düsseldorf sprechen in diesem Zusammenhang von einer aktiven Vorsorge. Dazu gehöre auch, dass die Vorsorgeuntersuchungen der Krankenkassen mehr genutzt werden. Denn „je früher ein Tumor erkannt wird, desto größer sind oft die Heilungschancen“, weiß Professor Dr. Norbert Gattermann.

Der Düsseldorfer Mediziner hält es daher für sinnvoll, die Angebote der Früherkennung zu nutzen und möchte gerne auch Betriebe, Schulen, Vereine oder Behörden mit seinen Aufklärungsaktionen erreichen. Das wiederum scheint Not zu tun, da Krebs in Deutschland, wie die AOK erklärt, nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache darstellt.

Die Krankenkasse hat daher die Möglichkeiten der Krebsvorsorge, gestaffelt nach Alter und Geschlecht, auf ihren Seiten (http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/vorsorge-praevention-krebsvorsorge-28006.php) gelistet. Und plädiert dafür, dass die auch genutzt werden. Denn „das frühzeitige Erkennen verbessert die Erfolgsaussichten beziehungsweise die Möglichkeiten der Behandlung vieler Tumore!“

Zurück nach Düsseldorf:

Die Universitätstumorambulanz in Düsseldorf ist zudem Anlaufstelle bei seltenen oder unklaren Erkrankungen mit Verdacht auf eine onkologische oder hämatologische Erkrankung; das UTZ bietet zudem die Einholung einer Zweitmeinung an.

 

Stethoskop mit Zettel - Diagnose Krebs

Bildmaterial: © PhotographyByMK – Fotolia.com

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