Damit Schmutz und Frost für unser Auto nicht zu einem Problem werden!?

Vermutlich gibt es kaum eine Freizeitbeschäftigung, bei der die Rollen derart klar verteilt sind. Denn nach wie vor sehen wir in unseren Straßen und Hinterhöfen vor allem männliche Individuen, ihre Autos mit Hingabe polieren und pflegen …

Für viele ein festes Ritual, das mindestens jeden zweiten Samstag im Monat zelebriert wird.

Männer mögen und polieren ihr Spielzeug:

Kein Wunder also, dass selbst Magazine für Männergesundheit wie „Men`s Health“ die perfekte Autopflege schon thematisiert (http://www.menshealth.de/tech/motor/autopflege.306556.htm) haben.

Denn das Polieren am eigenen Wagen kann sogar entspannen, glaubt (http://www.tz.de/auto/ratgeber/autopflege-entspannt-stresstest-probanden-zr-4004067.html) tz.de und verweist dabei auf einen Stress-Test, den eine Hormon-Expertin im Auftrag eines Autopflegemittelherstellers durchgeführt hat. Mit dem Ergebnis, dass zumindest Männer und Jungs beim Polieren mit Entspannung und Wohlbefinden reagieren.

Auch der Wagen wird es uns danken!

Dass sich der Lack unseres Wagens, gerade jetzt im Herbst und Winter, ein Quäntchen Extrazuwendung verdient hat, bestätigt auch der ADAC, der vor allem in aggressiven Verunreinigungen, wie Vogelkot und Baumharzen, ein Problem (http://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/pflege/fruehjahrskur_fuers_auto/default.aspx?ComponentId=25872&SourcePageId=49423) sieht.

Auch Streusplitt, der mit hoher Geschwindigkeit gegen das Fahrzeug geschleudert wird, kann nach Auskunft der „gelben Engel“ den Decklack schädigen und schlimmstenfalls bis auf das Blech durchschlagen.

Schützen Sie die Außenhülle Ihres Autos!

Dabei stellt der Lack quasi die „Haut“ unseres Wagens dar und soll das Blech bei Wind und Wetter vor Umwelteinflüssen und Korrosion bewahren.

Doch „momentan genügen schon kurze Fahrten über feucht-schmutzige und gestreute Straßen, damit die Karosserie blickdicht unter einer dichten Salz- und Schmutzschicht verschwindet“, argwöhnt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und sieht darin nicht nur ein optisches Problem.

Was unschön aussieht, kann nämlich auch dem Lack zusetzen. „Die Kruste muss runter“, fordern daher hier (http://www.kfzgewerbe.de/presse/aktuelle-meldungen/pressemeldungen/archiv/autolack-braucht-pflege-auch-im-winter.html) die Experten und raten allen Vielfahrern, ihr Auto nun mindestens wöchentlich zu pflegen.

Dabei sollte, so die Experten des Kfz-Gewerbes, der grobe Schmutz zunächst mit dem Dampfstrahler entfernt werden: „Dabei auch an Radkästen und Felgen denken, denn hier fängt sich der meiste Schmutz!“

Nach der Hauptwäsche in der Waschsstaße, die auch Gelegenheitsfahrer nun mindestens einmal monatlich besuchen, empfiehlt es sich, die Gummidichtungen der Türen und des Kofferraums auf mögliche Risse und poröse Stellen zu untersuchen. Die „freuen“ sich gerade jetzt über Silikonspray, damit sie später nicht zufrieren.

Zum Abschluss bekommt die gewaschene und getrocknete Lackierung dann eine Pflegekur mit einem Konservierungsmittel, rät das Kfz-Gewerbe zu einer schützenden und wasserabweisenden Wachsschicht. Außerdem sollte mindestens zweimal im Jahr Hartwachs als zusätzlicher Schutzfaktor aufgetragen bzw. aufgesprüht werden.

Schäden in der Lackschicht könn(t)en ggf. selbst, am besten jedoch durch einen Fachbetrieb übrlackiert werden. Denn ein Original-Autolack besteht stets aus mehreren Schichten, die von einer Grundierung bis hin zum Decklack reichen.

Lackstifte und Eigeninitiative können daher bei Schadstellen zwar Abhilfe schaffen, jedoch niemals mit einer professionellen (Nach)Lackierung konkurrieren!

Die Wetterkapriolen und das Streusalz setzen nun unserem Wagenlack und den Felgen zu!

Fotos: Peter Hoffmann

Comments are closed.