Category: Umwelt & Natur

Warum das Klima womöglich über Krieg und Frieden entscheidet!?

Warum das Klima womöglich über Krieg und Frieden entscheidet!?

Unlängst ist vom ZDF das Klima zu einem der bestimmenden Faktoren auf unserem Planeten erklärt worden …

Denn „Klima macht Geschichte“, weiß Terra X und sieht (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2317462/Klima-macht-Geschichte—Teil-1#/beitrag/video/2317462/Klima-macht-Geschichte—Teil-1) hier eine gleichermaßen unbeherrschbare wie elementare Kraft, die Weltreiche hervorgebracht, aber Hochkulturen auch wieder zu Fall gebracht hat:

Was auch den UN-Generalsekretär um den Schlaf gebracht hat?

Tatsächlich argwöhnte bereits Boutros Boutros-Ghali, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, dass die Kriege der Zukunft nicht etwa um Landstriche oder Öl, sondern vielmehr um genießbares Trinkwasser und andere natürliche Ressourcen geführt würden.

Denn bis heute sind wir dem Klima ausgeliefert, können weder Dürreperioden noch Starkregen beeinflussen. Auch das Polit-Magazin „Focus“ befürchtet (http://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/bedenklicher-rekord-co2-konzentration-ueberschritt-einen-monat-lang-kritischen-wert_id_3885901.html) in seinem Klima-Special daher verheerende Folgen, sollte der Klimawandel nicht mehr gestoppt werden. So leide der Südwesten der USA bereits seit 14 Jahren unter einer Dürre …

Auch der WWF geht davon aus, dass (http://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/klimawandel/globale-erwaermung/) die globale Erwärmung Mensch wie Tier gleichermaßen zusetzt und sieht ganze Lebensräume vor einem dramatischen Wandel:

Korallenriffe in Gefahr!

Tatsächlich sind bereits heute zahlreiche Inselparadiese vom Ansteigen des Meeressspiegels bedroht. Ganz zu schweigen von den Korallenriffen, die mit dem zu warmen Wasser ein echtes Problem haben: „Wenn die Menschheit den Kampf gegen den Klimawandel nicht deutlich verschärft, werden die meisten Korallenriffe in den kommenden Jahrzehnten sterben“, brachte (http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-korallenriffe-werden-opfer-der-erderwaermung-1.1470017) es Süddeutsche.de bereits 2012 schonungslos auf den Punkt, und auch der Naturschutzbund NABU sieht (http://www.nabu.de/themen/meere/lebensraum/02888.html) die Korallen im Hitzestress.

Schließlich ist die Temperatur einer der wichtigsten Parameter, die über die Entstehung und den Fortbestand eines Krallenriffs entscheiden. Tatsächlich stagniert das Wachstum von Korallen, wenn die Umgebungs-, sprich: Wassertemperatur unter 20 Grad fällt. Schließlich haben wir es hier, im Riff, mit Kindern der Tropen zu tun, die auf ein Temperaturoptimum von 24 bis 26 Grad Celsius eingestellt sind.

Doch auch zu hohe Temperaturen können den Korallen schaden. Aus diesem Grund befürchtet (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/pik-simulation-bis-2030-klimawandel-laesst-korallenriffe-leiden-a-856128.html) der „Spiegel“, dass der Klimawandel den Korallenriffen kaum eine Chance lässt. Denn die werden sich wohl nicht schnell genug auf die sich erwärmenden Ozeane einstellen (können)!

Der Klimawandel und der heimische Wald:

Die „Welt“ indes geht (http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article126470609/Warum-der-Klimawandel-Rehe-vor-Probleme-stellt.html) davon aus, dass der Klimawandel längst auch an unsere heimische Tür klopft. Denn auch das Zusammenspiel zwischen Pflanzenwachstum und Geburtszeitpunt der Rehkitze scheint nicht mehr so recht im Lot zu sein. Der WWF prognostiziert (http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Klimawandel_Artenschutz_Deutschland.pdf) daher, dass auch hier in Europa langfristig die wärmeliebenden Arten profitieren, wohingegen kältebedürftige Individuen ein Problem haben.

Vor diesem Hintergrund geht (https://www.umwelt.nrw.de/klima/pdf/broschuere_wald_klimawandel.pdf) das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen davon aus, dass auch der heimische Wald bereits vom Klimawandel erfasst wurde und zählt, unter anderem, die Fichte zu den großen Verlierern des Klimawandels. Ein Baum, der vor allem auf feucht-kühle Standorte „abonniert“ ist.

Wie dramatisch klimatische Großereignisse in unsere Natur und unsere Kulturen eingreifen, mag auch oben genannter ZDF-Beitrag noch einmal unterstreichen. Hier nämlich gehen die Autoren davon aus, dass das Klima auf der Erde des Aussterben des Neandertalers begünstigt und Homo sapiens stark gemacht hat … das Klima ist daher weit mehr als Wind, Sonne oder Regen, sondern, in der Tat, einer der großen Gestalter auf unserem Planeten!

Forscher gehen davon aus, dass nicht allein die Welt tropischer Riffe, sondern auch unser heimischer Wald durch den Klimawandel beeinflusst wird!

Korallenriffaquarium

Fotos: Peter Hoffmann

 

 

 

 

Wie wird das Wetter der Zukunft?

Keine guten Nachrichten gab es unlängst auf RTL aktuell, wo die Experten davon ausgingen, dass sich die Wetterextreme in Zukunft häufen …

Ein Thema, das auch die Versicherer zunehmend umtreibt:

Wetterextreme nehmen zu!

So beobachtet (http://www.sparkassenversicherung.de/web/html/privat/ratgeber/haus/naturgewalten/risiken/) die Sparkassen Versicherung seit den 1970 er Jahren eine Zunahme von Naturkatastrophen und fürchtet vor allem Sturmschäden, die hohe volkswirtschaftliche Schäden und mitunter auch Todesopfer zurück lassen.

Doch auch Überschwemmungen, Lawinenunglücke und starke Schneefälle scheinen sich zu häufen. Tatsächlich hat der Deutsche Wetterdienst auch 2013 wieder zahlreiche Wetterextreme ausgemacht (http://www.wetterdienst.de/Deutschlandwetter/Thema_des_Tages/1218/wetterextreme-2013), etwa intensive Stauniederschläge, die Ende Mai / Anfang Juni den Alpenraum bedroht haben: „Vom 17. bis 20. Juni gab es dann die erste Hitzeperiode. Dabei wurde in Kitzingen in Mainfranken eine Temperatur von 37,1 °C gemessen!“

Verheerende Gewitterfronten in Sicht?

Auch „gewittertechnisch“ war 2013 nicht ohne. Unter anderem thematisierte (http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/august-2013-gewitter-wueten-ueber-deutschland-bid-1.3588255) seinerzeit RP Online in dramatischen Bildern, was am Himmel so los war. Die Folge waren Brände, „abgesoffene“ Keller und gesperrte Bahngleise.

Ein Problem, das nach Ansicht des Naturschutzbundes NABU „hausgemacht“ ist. Hier warnten (http://www.nabu.de/m07/m07_06/01497.html) die Experten daher bereits 2003 vor einer Zunahme derartiger Wetterextreme und prangerten die Erderwärmung an, die wir Menschen, unter anderem durch den Ausstoß klimawirksamer Gase, auch weiterhin vorantreiben:

Temperaturanstieg bleibt nicht ohne Folgen!

Auch der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass der Temperaturanstieg unseres Planeten nicht folgenlos an uns vorüber zieht. Denn der könnte Deutschland – zumindest langfristig – klimatische Bedingungen bescheren, wie sie heute in der Poebene bekannt sind.

Ein Phänomen, das mancher Laie vielleicht sogar noch gut findet!?

Doch höhere Durchschnittstemperaturen werden, so die Experten, unweigerlich auch für mehr und intensivere Wetterextreme sorgen: „Das Schadenspotential durch Wetterextreme kann damit deutlich wachsen!“ weiter lesen

Berliner Unternehmen sagt dem Verpackungswahnsinn den Kampf an!

Die Verpackungsflut, die ist, ohne Frage, eine Wortschöpfung und eine Problematik der Moderne, eine Sache, die in Entwicklungsländern bis dato völlig unbekannt sind. Dennoch haben die Menschen weltweit mit unserem Verpackungsirrsinn zu kämpfen. Denn der Plastikmüll in den Weltmeeren ist längst ein globales Problem, das von den Strömungen der Ozeane auch an entlegene Traumeilande gespült wird:

Ja, die Verpackungsflut steige immer weiter an, beklagte der Spiegel bereits 1991 und sah die Verpackungsindustrie am boomen. Mit fatalen Folgen und wachsenden Müllbergen. Denn: „Fast 30 Prozent des deutschen Hausmülls bestehen mittlerweile aus Verpackungsmaterial“

Wann sind Verpackungen Luxus und wann sind sie wirklich nötig?

Dabei gibt es gute Gründe, warum aufwendige Verpackungen (die der Kunde natürlich mit bezahlt!) für viele Hersteller heute so interessant sind. Denn die sollen, mit ihren bunten Bildern und ihrem aufwendigen Design, den Erkennungswert einer Marke steigern und / oder zum Kauf animieren.

Die einstige Idee, dass eine Verpackung den Inhalt, sprich die Ware, schützen und den Transport erleichtern soll, scheint also weitgehend überholt zu sein. Über den Sinn und Unsinn unserer heutigen Verpackungen darf also sicherlich spekuliert werden:

Auch die Medien diskutieren!

Am besten ist die Verpackung, die es nicht gibt“, urteilt daher die Welt in Sachen Verpackungswahn und verweist auf unkalkulierbare ökologische Folgen. Weltweit würden pro Jahr 240 Millionen Tonnen Plastik produziert und „ein Drittel davon wird zu Verpackungen verarbeitet!“ weiter lesen