Category: Pflanzen & Tiere

Tipps für die Weihnachts- und Festtage

Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ rät dazu, bereits heute an Weihnachten zu denken …

Natürlich nicht dergestalt, dass lebende Tiere – gleich einer Ware -, unter den Weihnachtsbaum gelegt werden. Denn Tiere sind keine Geschenke. Dazu eignet sich, wie die Tierschützer erklären, allenfalls ein Fachbuch, wobei das dazu passende Tier dann erst später, nach dem Trubel der Festtage, angeschafft wird:

Gefahren unter dem Weihnachtsbaum!

Freilich gilt es bereits jetzt, Weihnachten und Silvester so zu planen, dass die Festtage für bereits vorhandene Haustiere möglichst ruhig und gefahrlos ablaufen.

Tatsächlich kann das, was uns Menschen Freude macht, für Hunde, Katzen und Stubenvögel nämlich zu einer tödlichen Gefahr werden: „Die Weihnachtsdekoration stellt für viele Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel einen ganz besonderen Reiz dar“, weiß Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann: „Gern wird sie genau untersucht, beleckt oder benagt. Daher sollten nur ungiftige und unzerbrechliche Artikel gewählt werden!“

Laut „Vier Pfoten Deutschland“ (http://www.vier-pfoten.de/news-press/pressearchiv-2013/131218/) sind sowohl splitternde Glaskugeln als auch bleihaltiges Lametta ein Problem. Die Tierschützer raten daher dingend zu Alternativen aus Holz oder Stroh.

Freilich können rund um Weihnachten auch natürliche Dekorationsgegenstände, wie Misteln und Weihnachtssterne, die für nagende Haustiere giftig sind, zu einem Problem werden.

Selbst die Verlockungen der menschlichen Festtagstafel stellen für unsere tierischen Gefährten eine tödliche Bedrohung dar: „Essensreste, wie splitternde Geflügelknochen oder Fischgräten, sollten daher unbedingt tiersicher entsorgt werden“ rät „Vier Pfoten“ und erklärt, dass auch Schokolade für Heimtiere tabu ist.

Denn nahezu alle Sorten enthalten Theobromin, einen Inhaltsstoff, der für Hunde und Katzen giftig ist!

Auch Duftöle oder Schneespray enthalten oftmals Substanzen, die für Tiere schädlich sind; nach Auskunft der Tierschützer sollten wir also darauf verzichten oder müssen zumindest jedes Lecken unterbinden.

Das wird laut und heftig:

Dabei droht, kaum dass Weihnachten vorbei ist, bereits neues Ungemach. Denn auch den lauten Silvesterfeierlichkeiten können unsere Heimtiere nur wenig abgewinnen.

Selbst Wildtiere leiden unter dem Lärm. Daher werden vernünftige Tierhalter „Bello“ nun nur angeleint ausführen und auch Katzen niemals unbeaufsichtigt zu Hause oder gar vor die Tür lassen. Denn „wenn sich die Tiere erschrecken und davon laufen, finden viele nicht wieder nach Hause zurück“, mahnt Birgitt Thiesmann. Die rät dazu, auch Kleintiere oder Vögel in der Nacht der Nächte besonders zu umhegen und – wenn möglich -, in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern unterzubringen.

Hunde suchen dagegen, gerade um Mitternacht, wenn es so richtig laut wird, meist die Nähe ihrer Menschen. Dennoch raten viele Experten heute von einem allzu intensiven Zureden ab, da so bereits bestehende Ängste womöglich verstärkt werden.

Auf der anderen Seite wird man Tieren, die bereits extrem ängstlich und womöglich zusätzlich herzkrank sind, ggf. mit einem Beruhigungsmittel über die lautstarke Nacht helfen … hier gilt es, sich mit seinem Tierarzt zu beraten:

„Heimtieren tun wir sicherlich den größten Gefallen, wenn wir Silvester mit ihnen gemeinsam in vertrauter und ruhiger Umgebung verbringen“, rät Thiesmann. Und warnt vor einer weiteren Gefahr.

Denn auch beim beliebten Bleigießen müssen wir darauf achten, dass unser Tier nicht mit dem dafür verwendeten Wasser in Berührung kommt.

Sonst droht nämlich eine Bleivergiftung. Viel zu beachten also, warum sich gerade Anfänger in der Tierhaltung ihren neuen Gefährten erst nach Neujahr (siehe oben) zulegen!

 

Selbst zutrauliche Stubenvögel geraten angesichts der explodierenden Böller und Lichtblitze leicht in Panik. Wir sollten unseren Lieblingen also mit heruntergelassenen Rollläden, jedoch bei einer dezenten Beleuchtung, über die Nacht helfen. Auch sanfte Musik kann dabei helfen, Böller und zischende Raketen zu überhören/ignorieren!

Foto: Peter Hoffmann

Welcher Hund passt zu mir?

Unlängst erlebten wir bei Hundeprofi Martin Rütter eine Kandidatin, die sich einen Podenco angeschafft hatte. Vielleicht ein wenig unüberlegt, denn die junge Frau zeigte sich sehr überrascht darüber, wie bewegungshungrig ihr Vierbeiner – immerhin ein Jagdhund -, daher kam …

Mehr noch: Die Besitzerin glaubte, das Tier müsse ihr dankbar sein, da sie den Hund doch aus einer Tötungsstation befreit hatte … eine Gedankenleistung, die natürlich kein Vierbeiner erbringen kann. Zwar mögen Hunde Dankbarkeit kennen und auch zeigen. Doch der Podenco konnte natürlich nicht begreifen, dass ihm in Spanien die Todesspritze gedroht hätte!

Vom Wesen der Windhunde:

Dabei sind diese Hunde, trotz ihres traurigen Schicksals und ihrer momentanen Beliebtheit, jedoch keine einfachen Kameraden, da sie als Windhunde extrem lauffreudig und zudem vom Wesen her durchaus stur sind.

Probleme macht zudem der Jagdinstinkt, der einen Freilauf des Podenco in Wald und Flur zu einem Glücksspiel macht, weil man nie weiß, wann der Hund auf und davon ist.

Dennoch können diese Tiere ganz charmante Begleiter sein, da sie zu ihren Besitzern ausgesprochen sanft und – eine ausreichende Auslastung vorausgesetzt – im Haus oder der Wohnung auch durchaus ruhig und anpassungsfähig sind.

Auch die Fellpflege ist relativ einfach, so dass es durchaus Gründe gibt, die für einen Podenco sprechen. Man(n), bzw. Frau, muss sich nur des Bewegungsdrangs und der Eigenheiten des Jagd- und Laufhundes bewusst sein. weiter lesen

Die schönsten Balkonpflanzen

BalkonpflanzenDer Frühling ist da und jetzt soll auch der Balkon frisch bepflanzt werden. So blühen viele Blumen bis in den Herbst hinein. Dabei müssen es nicht immer die klassischen Pflanzen wie Geranien, Petunien und Männertreu sein.

Hier sind 10 schöne Balkonpflanzen,  die den Balkon zu einer blühenden Oase machen.

1. Rubinglöckchen

Die Farbe ist ein leuchtendes dunkelrot. Es blüht von April bis Oktober. Ein sonniger Standort ist wichtig. Die Pflanze benötigt ab und zu eine Düngung. Erkennbar ist es daran, wenn die Blätter der buschigen Pflanze schlapp aussehen.

Auch sollte Verblühtes entfernt werden, denn dadurch wird eine reiche Blüte erreicht.

2. Verbenen „Blaues Trio“

Hierbei handelt es sich um ein weiß, blau und violettes Trio. Auch hier ist die Blütezeit von April bis Oktober. Diese Pflanze liebt die Sonne und reagiert sehr empfindlich auf Staunässe.

Auch eine kurzzeitige Trockenheit wird von der Pflanze verkraftet. weiter lesen