Category: Finanzen & Wirtschaft

Strompreise bleiben nach wie vor ein großes Thema

Strom bleibt auch 2015 teuer. Das jedenfalls glaubt das renommierte Vergleichsportal Verivox, das den Preisen und Anbietern einmal genauer „auf den Zahn gefühlt“ hat:

„Trotz Preissenkungen im Januar 2015 bleibt eine spürbare Entlastung bislang aus“, erklärt danach Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Hier (http://www.verivox.de/presse/kaum-entlastung-fuer-strom-und-gaskunden-102548.aspx) geht man davon aus, dass ab Januar 2015 für 4.000 kWh durchschnittlich 1.128 Euro fällig werden, was einem Kilowattstundenpreis von 28,20 Cent/kWh entspricht. Im Januar des Vorjahres lag dieser Wert noch bei 1.133 Euro, hat sich damit also allenfalls marginal verringert:

Kaum Entlastungen in Sicht!

Offenbar bringen also die Entlastungen, die nun einige Versorger ankündigen, dem Endkunden nicht viel. So dürften nach Ansicht von Verivox in einem Durchschnittshaushalt am Jahresende gerade einmal 5 Euro mehr im Portemonnaie sein. Von einer wirklichen Entlastung könne damit, so Lengerke, keine Rede sein: „Im Ergebnis ist das quasi ein Nullsummenspiel für die Verbraucher!“

Das Portal setzt damit nach wie vor auf regelmäßige Tarifvergleiche und ermuntert die Endkunden dazu, ggf. ihren Anbieter zu wechseln. Tatschlich titelt (http://www.sueddeutsche.de/geld/studie-zu-energiepreisen-teure-treue-der-stromkunden-1.2311229) auch Süddeutsche.de mit einer „Teuren Treue der Stromkunden“ und weiß, dass bei einem Anbieterwechsel mitunter kräftig gespart wird:

Wo lockt der günstigste Tarif?

Auch die Verbraucherzentrale Bremen ermuntert (http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/tarifvergleiche-und-tipps-zum-anbieterwechsel#stromtarifvergleich) daher, die Preise für Gas und Strom einmal zu vergleichen und gibt 10 wichtige Tipps, wie der Anbieterwechsel am besten gestemmt wird.

Dabei sehen die Verbraucherschützer die bei Anbietern so beliebten „Strompakete“ und so genannte Preisgarantien jedoch eher skeptisch. Schließlich sind Prognosen, selbst für Experten, eher schwierig und könne, bei einer vorab vereinbarten Liefermenge, jeder „Mehrverbrauch“ dann richtig ins Geld gehen!

Was wir selbst für eine billige Stromrechnung tun können?

Doch natürlich liegt es auch an uns selbst, wie viel Strom letztendlich verbraucht bzw. eingespart wird. So warnt (http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/energie-spartipps/strom-sparen/) der WWF eindringlich vor dem Stand-by Betrieb, da so unnötig Strom und wichtige Ressourcen verbraucht werden. Denn wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern kann auch die Klimabilanz verbessern.

Kein Wunder also, dass auch die Umwelt- und Naturschützer an Verbrauchswerten und energieeffizienten Kühlschränken und Waschmaschinen sehr interessiert sind. Die jedoch sind gerade für sozial schwache Familien häufig unerschwinglich, so dass ein Teufelskreis zwischen Altgeräten mit exorbitant hohen Stromrechnungen sowie der permanenten Flaute im Portemonnaie in Gang gesetzt wird.

Daher hat sich auch der Bund für Umwelt und Naturschutz schon dafür ausgesprochen, die Anschaffung energiesparender Großgeräte gezielt zu fördern und sind Elektrogeräte, unter anderem von Stiftung Warentest, ein ums andere Mal auf den Prüfstand gestellt worden. Hier (https://www.test.de/Stromverbrauch-von-Elektrogeraeten-Bilanz-von-3-Jahren-Arbeit-4300808-0/) geht man davon aus, dass die Hersteller im Verlauf der letzten Jahre zunehmend verbrauchsfreundliche Modelle konzipiert haben und sieht vor allem bei den Kühl-Gefrier-Kombinationen einen rasanten Fortschritt: „Geräte aus dem Jahr 1992 verursachten im Schnitt Stromkosten von 145 Euro im Jahr. Kombis aus dem Jahr 2009 begnügen sich dagegen bereits mit 56 Euro!“

Sparpotential scheint damit an vielen „Fronten“ gegeben. Dennoch werden uns Begriffe wie Energiearmut und Prepaid-Stromkarten wohl auch weiterhin begleiten. Und Politiker wie auch Sozialverbände auf den Plan rufen. So bietet der Caritasverband für Bochum und Wattenscheid (http://www.caritas-bochum.de/87113.html) einen kostenlosen Stromspar-Check an und will damit ausufernde Kosten, gar eine drohende Strom- und Wassersperre, im Vorfeld vermeiden.

Auch berlin.de, das offizielle Hauptstadtportal, befasste sich schon mehrfach mit dieser Thematik und sieht (http://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/energie-und-tarife/2374053-932375-strompreise-versorger-erhoehen-bis-april.html) viele Kunden vor Zahlungsproblemen. Probleme, die durch die aktuellen Preissenkungen vermutlich nicht gelöst werden!

Strom bleibt nach wie vor ein teures und wertvolles Gut!

Strompreise (k)ein Grund zum Schwarzsehen

Foto: Peter Hoffmann

 

 

Welche Versicherungen sind nicht notwendig ?

VersicherungenDie Summe, die jeder Deutsche im Jahr an Versicherungsbeiträge zahlt, beläuft sich auf etwa 2200 Euro. So hat jeder ca. fünf bis sechs Verträge.

Doch einige braucht man davon gar nicht.

1. Sterbegeldversicherung

Der Abschluss einer Kapitalversicherung, mit der Hinterbliebene abgesichert werden sollen, lohnt nicht Der Versicherungsnehmer zahlt auf Dauer mehr ein, als später ausgezahlt wird.

Es sollte beizeiten Geld gut angelegt werden.

2. Inkassenunfallversicherung

Auch diese Versicherung ist überflüssig. Wird ein Unfall mit Personenverletzung verursacht, dann tritt die eigene Kfz-Haftversicherung ein.

Ist ein Anderer schuld, dann kommt dessen Versicherung auf. weiter lesen

Wie viel Kredit kann man sich leisten, um nicht in die Schuldenfalle zu kommen ?

KreditEin Kassensturz ist wichtig, damit ein Überblick über Einnahmen und Ausgaben vorhanden ist.

Hier sind einige Tipps, damit einem die Schulden nicht über den Kopf wachsen und man schnell aus den roten Zahlen kommt.

Meistens fängt die Verschuldung schon mit dem Dispo Kredit an. Der Dispo ist schon ausgeschöpft, aber bis zum Monatsende ist es noch lange hin. Was kann man jetzt tun, um die Geldprobleme in den Griff zu bekommen.

Als erstes sollte man eine ehrliche Bilanz ziehen. Das bedeutet, dass man alle Verbindlichkeiten aufschreibt. Auch Geld für unvorhergesehene Ausgaben sollten eingeplant werden. Demgegenüber werden die Einnahmen, Erspartes, Unterhaltsleistungen und sonstiges gestellt.

Danach rechnet man sich aus, wie viel Kredit möglich ist. Eine Faustregel sagt, dass die Zins- und Tilgungsbelastung nicht 10 Prozent der monatlichen Einnahmen übersteigen sollten. Es könnten sonst Probleme mit der Rückzahlung entstehen. weiter lesen