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Von fetten Hunden und übergewichtigen Menschen, die beide ein dickes Problem haben

Unlängst erlebten wir bei „Achtung Kontrolle“, wie Jürgen Schmidt, ein deutscher Feuerwehrmann und R...

Von fetten Hunden und übergewichtigen Menschen, die beide ein dickes Problem haben

Unlängst erlebten wir bei „Achtung Kontrolle“, wie Jürgen Schmidt, ein deutscher Feuerwehrmann und Rettungsassistent, der heute im amerikanischen Cape Coral Dienst tut, einen schwergewichtigen Patienten zurück in seinen Rollstuhl gehievt hat …

Damit spricht (http://www.kabeleins.de/tv/achtung-kontrolle/videos/noteinsatz-in-florida-clip) Kabeleins ein Problem an, das im Land der unbegrenzten Möglichkeiten allenthalben sehr präsent ist. Denn hier sind nicht nur übergewichtige Kinder ein Problem. Vielmehr geht Süddeutsche.de davon aus (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/uebergewicht-im-jahr-fast-die-haelfte-der-amerikaner-wird-fettleibig-sein-1.1353465), dass spätestens 2030 über 40 Prozent der US-Amerikaner unter ihrer Fettleibigkeit leiden:

Allzu dick ist ungesund!

Das Handelsblatt sieht (http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/fettleibigkeit-in-usa-die-supermacht-im-kampf-gegen-die-pfunde/10756662.html) die Supermacht daher in einem verbissenen Abwehrkampf gegen seine überflüssigen Pfunde und hat hier, im Übergewicht der Bevölkerung, ein im wahrsten Wortsinn dickes Problem entdeckt.

Denn jeder von uns weiß, dass allzu viele Fettpölsterchen und Rundungen mit derben gesundheitlichen Problemen verknüpft sind. Unter anderem leiden heute bereits fettleibige Kinder an Typ-2-Diabetes, die früher in jungen Jahren gänzlich unbekannt war und daher schlicht „Altersdiabetes“ genannt wurde.

Auch Gallensteine und Bluthochdruck treten heute immer früher auf; zudem müssen wir einsehen, dass ein Übergewicht meist auch mit Kurzatmigkeit, Herz-Kreislaufbeschwerden sowie Gelenkproblemen und Problemen beim Fettstoffwechsel verknüpft ist:

Ach` du dicker Hund!

Kein Problem, das allein auf den menschlichen Organismus beschränkt bleibt. Denn tatsächlich scheinen wir in den Industrienationen heute auch unsere Haustiere fett und damit krank zu mästen, so dass „Focus Online“ bereits 2012 (http://www.focus.de/panorama/vermischtes/fette-haustiere-haelfte-der-tiere-in-usa-uebergewichtig_aid_722559.html) die Hälfte aller Haustiere in den Saaten als übergewichtig deklariert hat.

Dabei scheinen sich, wie die „Welt“ argwöhnt (http://www.welt.de/gesundheit/article8311703/Dicke-Herrchen-halten-sich-dicke-Hunde.html), gerade dicke Besitzer auch fettleibige Hunde zu halten und ist das Übergewicht vieler Haustiere längst auch in Deutschland ein Riesenproblem.

So geht die „Aktion Tier“ in Berlin davon aus, dass auch hierzulande etwa ein Drittel aller Vierbeiner an Adipositas leiden, sprich: schlichtweg zu rund und zu dick ist.

Tatsächlich scheinen viele Tierhalter den Spruch, dass Liebe durch den Magen geht, allzu wörtlich zu nehmen. Das jedenfalls befürchtet Diplom-Biologin Ursula Bauer, die schon manch` „Presswurst auf vier Beinen“ entdeckt hat: „Vor allem mit kalorienreichen Häppchen, Tiersnacks und Essensresten werden viele Hunde regelrecht gemästet“, weiß die Expertin.

So muss nach Auskunft der „Aktion Tier“ (http://www.aktiontier.org/index.php?m=2) die Fettleibigkeit zu den verbreitetsten ernährungsbedingten Krankheiten unserer Hunde gezählt werden. Denn auch schlanke Rassen werden schnell fett und rund – zumal dann, wenn ein übermäßiger Kalorienkonsum mit viel zu wenig Bewegung verknüpft ist.

Dabei macht, Bauer zu Folge, Fettleibigkeit auch Tiere niemals glücklich und zufrieden, sondern schlichtweg krank: „Wie stark übergewichtige Menschen, leiden auch dicke Tiere zum Beispiel an Gelenk- und Bandscheibenproblemen, Atembeschwerden, Blähungen, Herz- und Lebererkrankungen sowie an Diabetes“, warnt die „Aktion Tier“ und sieht hier einen Teufelskreis, da Übergewicht zudem träge und faul macht.

Da fällt dann jeder Spaziergang und erst recht der beherzte Sprung über den nächsten Wassergraben schwer, so sich in den Staaten – man will es kaum glauben -, bereits spezielle Bootcamps (http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/usa-dicke-haustiere-specken-in-fitnessstudios-ab-35f92-51ca-18-1752489.html) und Fitnessstudios für übergewichtige Hunde etabliert haben.

Eine Entwicklung, mit der sich RTL zu Folge viel Geld verdienen lässt. Geld, das sich die Halter, durch Maßhalten beim Füttern und ausreichend Bewegung, in den meisten Fällen sparen könnten!

 

 

Wer auch bei Wind und Wetter draußen unterwegs ist, läuft weniger Gefahr, dick und rund zu werden!

 

 

Bildmaterial: © Peter Hoffmann

Strompreise bleiben nach wie vor ein großes Thema

Strom bleibt auch 2015 teuer. Das jedenfalls glaubt das renommierte Vergleichsportal Verivox, das den Preisen und Anbietern einmal genauer „auf den Zahn gefühlt“ hat:

„Trotz Preissenkungen im Januar 2015 bleibt eine spürbare Entlastung bislang aus“, erklärt danach Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox.

Hier (http://www.verivox.de/presse/kaum-entlastung-fuer-strom-und-gaskunden-102548.aspx) geht man davon aus, dass ab Januar 2015 für 4.000 kWh durchschnittlich 1.128 Euro fällig werden, was einem Kilowattstundenpreis von 28,20 Cent/kWh entspricht. Im Januar des Vorjahres lag dieser Wert noch bei 1.133 Euro, hat sich damit also allenfalls marginal verringert:

Kaum Entlastungen in Sicht!

Offenbar bringen also die Entlastungen, die nun einige Versorger ankündigen, dem Endkunden nicht viel. So dürften nach Ansicht von Verivox in einem Durchschnittshaushalt am Jahresende gerade einmal 5 Euro mehr im Portemonnaie sein. Von einer wirklichen Entlastung könne damit, so Lengerke, keine Rede sein: „Im Ergebnis ist das quasi ein Nullsummenspiel für die Verbraucher!“

Das Portal setzt damit nach wie vor auf regelmäßige Tarifvergleiche und ermuntert die Endkunden dazu, ggf. ihren Anbieter zu wechseln. Tatschlich titelt (http://www.sueddeutsche.de/geld/studie-zu-energiepreisen-teure-treue-der-stromkunden-1.2311229) auch Süddeutsche.de mit einer „Teuren Treue der Stromkunden“ und weiß, dass bei einem Anbieterwechsel mitunter kräftig gespart wird:

Wo lockt der günstigste Tarif?

Auch die Verbraucherzentrale Bremen ermuntert (http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/tarifvergleiche-und-tipps-zum-anbieterwechsel#stromtarifvergleich) daher, die Preise für Gas und Strom einmal zu vergleichen und gibt 10 wichtige Tipps, wie der Anbieterwechsel am besten gestemmt wird.

Dabei sehen die Verbraucherschützer die bei Anbietern so beliebten „Strompakete“ und so genannte Preisgarantien jedoch eher skeptisch. Schließlich sind Prognosen, selbst für Experten, eher schwierig und könne, bei einer vorab vereinbarten Liefermenge, jeder „Mehrverbrauch“ dann richtig ins Geld gehen!

Was wir selbst für eine billige Stromrechnung tun können?

Doch natürlich liegt es auch an uns selbst, wie viel Strom letztendlich verbraucht bzw. eingespart wird. So warnt (http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/energie-spartipps/strom-sparen/) der WWF eindringlich vor dem Stand-by Betrieb, da so unnötig Strom und wichtige Ressourcen verbraucht werden. Denn wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern kann auch die Klimabilanz verbessern.

Kein Wunder also, dass auch die Umwelt- und Naturschützer an Verbrauchswerten und energieeffizienten Kühlschränken und Waschmaschinen sehr interessiert sind. Die jedoch sind gerade für sozial schwache Familien häufig unerschwinglich, so dass ein Teufelskreis zwischen Altgeräten mit exorbitant hohen Stromrechnungen sowie der permanenten Flaute im Portemonnaie in Gang gesetzt wird.

Daher hat sich auch der Bund für Umwelt und Naturschutz schon dafür ausgesprochen, die Anschaffung energiesparender Großgeräte gezielt zu fördern und sind Elektrogeräte, unter anderem von Stiftung Warentest, ein ums andere Mal auf den Prüfstand gestellt worden. Hier (https://www.test.de/Stromverbrauch-von-Elektrogeraeten-Bilanz-von-3-Jahren-Arbeit-4300808-0/) geht man davon aus, dass die Hersteller im Verlauf der letzten Jahre zunehmend verbrauchsfreundliche Modelle konzipiert haben und sieht vor allem bei den Kühl-Gefrier-Kombinationen einen rasanten Fortschritt: „Geräte aus dem Jahr 1992 verursachten im Schnitt Stromkosten von 145 Euro im Jahr. Kombis aus dem Jahr 2009 begnügen sich dagegen bereits mit 56 Euro!“

Sparpotential scheint damit an vielen „Fronten“ gegeben. Dennoch werden uns Begriffe wie Energiearmut und Prepaid-Stromkarten wohl auch weiterhin begleiten. Und Politiker wie auch Sozialverbände auf den Plan rufen. So bietet der Caritasverband für Bochum und Wattenscheid (http://www.caritas-bochum.de/87113.html) einen kostenlosen Stromspar-Check an und will damit ausufernde Kosten, gar eine drohende Strom- und Wassersperre, im Vorfeld vermeiden.

Auch berlin.de, das offizielle Hauptstadtportal, befasste sich schon mehrfach mit dieser Thematik und sieht (http://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/energie-und-tarife/2374053-932375-strompreise-versorger-erhoehen-bis-april.html) viele Kunden vor Zahlungsproblemen. Probleme, die durch die aktuellen Preissenkungen vermutlich nicht gelöst werden!

Strom bleibt nach wie vor ein teures und wertvolles Gut!

Strompreise (k)ein Grund zum Schwarzsehen

Foto: Peter Hoffmann

 

 

Eine gesündere Lebensweise könnte die Anzahl der Tumorerkrankungen reduzieren!

Anlässlich des Welt-Krebstages am 4. Februar hat die Uniklinik Düsseldorf noch einmal nachdrücklich auf den Nutzen von Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen verwiesen. Doch damit nicht genug: Denn auch durch ein gesundes Leben kann das ein oder andere Risiko minimiert werden …

Den Weltkrebstag, der jährlich stattfindet, gibt es seit dem Jahr 2006. Initiatoren waren seinerzeit die Weltgesundheitsorganisation WHO sowie die „Union internationale contre le cancer“, die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC):

Viele Mitglieder, nur eine Aufgabe!

Mitglieder sind, auf nationaler Ebene, unter anderem die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, die, gemeinsam mit über 270 anderen Organisationen, in der UICC die Behandlungsmöglichkeiten bei sowie die Präventionsmaßnahmen gegen Tumorerkrankungen forcieren wollen.

Dazu soll auch der Weltkrebstag seinen Teil beitragen und gerade die breite Öffentlichkeit, die oftmals reichlich gedankenlos mit der eigenen Gesundheit umgeht, endlich wachrütteln.

Denn bereits weniger UV-Strahlen, der Verzicht auf Rauchen und Tabakgenuss sowie ein mäßiger Alkoholkonsum und eine gesunde Ernährung könnten nach (http://www.uniklinik-duesseldorf.de/presse/detailansicht/article/welt-krebstag-am-4-februar/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=6004&cHash=e23c8ac9539197200b06b84c3bac45ee) Ansicht der Düsseldorfer Forscher viel zur Vorbeugung beitragen.

Können Sport und mehr Bewegung vor Krebs schützen?

Eine weitere wichtige Säule in der Krebsvorbeugung stellt dann de Bewegung dar. Nicht umsonst sieht das Deutsche Krebsforschungszentrum im Übergewicht einen durchaus bedeutsamen Risikofaktor, der zum Beispiel das Entstehen von Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs begünstigen kann: „Menschen mit einem „Body Mass Index“ größer als 25 haben ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken“, erklärt der Krebsinformationsdienst (http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/darmkrebs/risikofaktoren.php#inhalt8) und verweist im Umkehrschluss drauf, dass das Risiko schon mit nur 30 bis 60 Minuten Bewegung täglich gesenkt werden kann.

Die Experten der Uniklinik Düsseldorf sprechen in diesem Zusammenhang von einer aktiven Vorsorge. Dazu gehöre auch, dass die Vorsorgeuntersuchungen der Krankenkassen mehr genutzt werden. Denn „je früher ein Tumor erkannt wird, desto größer sind oft die Heilungschancen“, weiß Professor Dr. Norbert Gattermann.

Der Düsseldorfer Mediziner hält es daher für sinnvoll, die Angebote der Früherkennung zu nutzen und möchte gerne auch Betriebe, Schulen, Vereine oder Behörden mit seinen Aufklärungsaktionen erreichen. Das wiederum scheint Not zu tun, da Krebs in Deutschland, wie die AOK erklärt, nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache darstellt.

Die Krankenkasse hat daher die Möglichkeiten der Krebsvorsorge, gestaffelt nach Alter und Geschlecht, auf ihren Seiten (http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/vorsorge-praevention-krebsvorsorge-28006.php) gelistet. Und plädiert dafür, dass die auch genutzt werden. Denn „das frühzeitige Erkennen verbessert die Erfolgsaussichten beziehungsweise die Möglichkeiten der Behandlung vieler Tumore!“

Zurück nach Düsseldorf:

Die Universitätstumorambulanz in Düsseldorf ist zudem Anlaufstelle bei seltenen oder unklaren Erkrankungen mit Verdacht auf eine onkologische oder hämatologische Erkrankung; das UTZ bietet zudem die Einholung einer Zweitmeinung an.

 

Stethoskop mit Zettel - Diagnose Krebs

Bildmaterial: © PhotographyByMK – Fotolia.com

Warum das Klima womöglich über Krieg und Frieden entscheidet!?

Warum das Klima womöglich über Krieg und Frieden entscheidet!?

Unlängst ist vom ZDF das Klima zu einem der bestimmenden Faktoren auf unserem Planeten erklärt worden …

Denn „Klima macht Geschichte“, weiß Terra X und sieht (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2317462/Klima-macht-Geschichte—Teil-1#/beitrag/video/2317462/Klima-macht-Geschichte—Teil-1) hier eine gleichermaßen unbeherrschbare wie elementare Kraft, die Weltreiche hervorgebracht, aber Hochkulturen auch wieder zu Fall gebracht hat:

Was auch den UN-Generalsekretär um den Schlaf gebracht hat?

Tatsächlich argwöhnte bereits Boutros Boutros-Ghali, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, dass die Kriege der Zukunft nicht etwa um Landstriche oder Öl, sondern vielmehr um genießbares Trinkwasser und andere natürliche Ressourcen geführt würden.

Denn bis heute sind wir dem Klima ausgeliefert, können weder Dürreperioden noch Starkregen beeinflussen. Auch das Polit-Magazin „Focus“ befürchtet (http://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/bedenklicher-rekord-co2-konzentration-ueberschritt-einen-monat-lang-kritischen-wert_id_3885901.html) in seinem Klima-Special daher verheerende Folgen, sollte der Klimawandel nicht mehr gestoppt werden. So leide der Südwesten der USA bereits seit 14 Jahren unter einer Dürre …

Auch der WWF geht davon aus, dass (http://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/klimawandel/globale-erwaermung/) die globale Erwärmung Mensch wie Tier gleichermaßen zusetzt und sieht ganze Lebensräume vor einem dramatischen Wandel:

Korallenriffe in Gefahr!

Tatsächlich sind bereits heute zahlreiche Inselparadiese vom Ansteigen des Meeressspiegels bedroht. Ganz zu schweigen von den Korallenriffen, die mit dem zu warmen Wasser ein echtes Problem haben: „Wenn die Menschheit den Kampf gegen den Klimawandel nicht deutlich verschärft, werden die meisten Korallenriffe in den kommenden Jahrzehnten sterben“, brachte (http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-korallenriffe-werden-opfer-der-erderwaermung-1.1470017) es Süddeutsche.de bereits 2012 schonungslos auf den Punkt, und auch der Naturschutzbund NABU sieht (http://www.nabu.de/themen/meere/lebensraum/02888.html) die Korallen im Hitzestress.

Schließlich ist die Temperatur einer der wichtigsten Parameter, die über die Entstehung und den Fortbestand eines Krallenriffs entscheiden. Tatsächlich stagniert das Wachstum von Korallen, wenn die Umgebungs-, sprich: Wassertemperatur unter 20 Grad fällt. Schließlich haben wir es hier, im Riff, mit Kindern der Tropen zu tun, die auf ein Temperaturoptimum von 24 bis 26 Grad Celsius eingestellt sind.

Doch auch zu hohe Temperaturen können den Korallen schaden. Aus diesem Grund befürchtet (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/pik-simulation-bis-2030-klimawandel-laesst-korallenriffe-leiden-a-856128.html) der „Spiegel“, dass der Klimawandel den Korallenriffen kaum eine Chance lässt. Denn die werden sich wohl nicht schnell genug auf die sich erwärmenden Ozeane einstellen (können)!

Der Klimawandel und der heimische Wald:

Die „Welt“ indes geht (http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article126470609/Warum-der-Klimawandel-Rehe-vor-Probleme-stellt.html) davon aus, dass der Klimawandel längst auch an unsere heimische Tür klopft. Denn auch das Zusammenspiel zwischen Pflanzenwachstum und Geburtszeitpunt der Rehkitze scheint nicht mehr so recht im Lot zu sein. Der WWF prognostiziert (http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Klimawandel_Artenschutz_Deutschland.pdf) daher, dass auch hier in Europa langfristig die wärmeliebenden Arten profitieren, wohingegen kältebedürftige Individuen ein Problem haben.

Vor diesem Hintergrund geht (https://www.umwelt.nrw.de/klima/pdf/broschuere_wald_klimawandel.pdf) das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen davon aus, dass auch der heimische Wald bereits vom Klimawandel erfasst wurde und zählt, unter anderem, die Fichte zu den großen Verlierern des Klimawandels. Ein Baum, der vor allem auf feucht-kühle Standorte „abonniert“ ist.

Wie dramatisch klimatische Großereignisse in unsere Natur und unsere Kulturen eingreifen, mag auch oben genannter ZDF-Beitrag noch einmal unterstreichen. Hier nämlich gehen die Autoren davon aus, dass das Klima auf der Erde des Aussterben des Neandertalers begünstigt und Homo sapiens stark gemacht hat … das Klima ist daher weit mehr als Wind, Sonne oder Regen, sondern, in der Tat, einer der großen Gestalter auf unserem Planeten!

Forscher gehen davon aus, dass nicht allein die Welt tropischer Riffe, sondern auch unser heimischer Wald durch den Klimawandel beeinflusst wird!

Korallenriffaquarium

Fotos: Peter Hoffmann

 

 

 

 

Wie lauten Ihre Vorsätze fürs neue Jahr?

Mehr Bewegung, gesünder essen und vielleicht auch ein wenig abnehmen … offenbar lieben wir Deutschen es „klassisch“, sobald es an die guten Vorsätze fürs neue Jahr geht:

Das jedenfalls ergab eine DAK-Studie, die nun publiziert (http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Gute_Vorsaetze_2015-1533872.html) wurde. Eine Umfrage, die auch den Stress als Grundproblem für unsere Gesundheit thematisiert hat.

Stress und Abschalten wichtiger denn je zuvor!

Denn Stress abbauen steht, das jedenfalls ergab die Umfrage, für die meisten Deutschen auf Platz eins der guten Vorsätze für 2015: „Sechs von zehn Deutschen wünschen sich im neuen Jahr mehr Entspannung“, erklärt die Pressestelle der DAK-Gesundheit.

Den meisten scheint also durchaus bewusst zu sein, dass die hohe „Schlagzahl“, mit der sie durch ihren Alltag und durch ihr Leben hasten, nicht gerade gesund ist.

Tatsächlich spricht die Krankenkasse von einer typischen „Rushhour-Generation“ zwischen 30 und 44 Jahren. Von jenen, die noch viel im Leben erreichen wollen. Von einer „Karriere-Generation“, die niemals offline geht.

Internetsüchtig und ausgebrannt?

Kein Wunder also, dass sich RP Online fragt (http://www.rp-online.de/leben/beruf/karriere/diese-jobs-bieten-wenig-stress-aber-viel-gehalt-aid-1.4439067), welche Jobs wenig Stress, dafür jedoch viel Gehalt bieten. Denn die Arbeitsbelastung im Berufs- und Büroleben scheint zu steigen, was vermutlich auch mit unseren modernen Kommunikationsmitteln und Handys zu tun hat.

Nicht umsonst hatte Ursula von der Leyen, in ihrer Zeit als Bundesarbeitsministerin, der E-Mail Flut nach Feierabend und einer permanenten Erreichbarkeit der Arbeitnehmer, wie sie manche Chefs einfordern, schon mal den Kampf angesagt.

Eine Unsitte, die offenbar immer weiter um sich greift. Der Focus geht daher davon (http://www.focus.de/finanzen/recht/von-der-leyen-fordert-funkstille-in-der-freizeit-permanente-erreichbarkeit-e-mail-anrufe-sms-so-weit-darf-ihr-chef-gehen_aid_766105.html) aus, dass 60 Prozent der Arbeitnehmer mittlerweile einen 24-Stunden-Job.

Mit fatalen Folgen für die Gesundheit. Schließlich läuft unser Organismus dabei auf Hochtouren, steigen Herzfrequenz und Blutdruck, so wie wir es früher, auf der Jagd oder der Flucht vor wilden Tieren, zum Überleben einmal gebraucht haben.

Ein sinnvoller Schutzmechanismus von „Mutter Natur“, der jedoch, wird diese Anspannung zum Dauerzustand, für Herz und Gefäße zu einer Gefahr wird … Abschalten heißt also die Devise, was den meisten Deutschen offenbar auch bewusst ist. Denn 30 Prozent der jungen Erwachsenen wollen 2015 ihr Handy, den Computer und das Internet öfter mal ausschalten.

Ach` du liebe Zeit:

Auch Zeitdruck und Ärger in der Familie stressen die Deutschen, weiß die DAK Gesundheit, die auf „positive Erlebnisse gegen Stress“ setzt.

Tatsächlich sind, wie DAK-Psychologe Frank Meiners erklärt, nette Familienabende und / oder ein entspannter Plausch mit Freunden probate Hilfsmittel, um entspannt zu bleiben: „Ob es das Frühstück mit dem Partner ist oder die Yogastunde nach der Arbeit, positive Erlebnisse wirken Wunder gegen Stress!“

Mehr Sport, weniger Speck:

Doch auch den Pfunden und dem Bewegungsmangel wollen viele Deutsche im neuen Jahr den Kampf ansagen. Laut DAK Gesundheit planen vor allem die Männer, sich im neuen Jahr bewusster zu ernähren, und auch Abspecken ist längst keine Frauensache mehr. Denn etwa ein Drittel der Jungs strebe an, die Pfunde schmelzen zu lassen.

Vorsätze, für die wir offenbar auch Muse und Zeit haben. Denn die DAK Umfrage zeigt auch, dass die wenigsten von uns Angst um ihren Job oder ihre finanzielle Situation haben: „Gaben im Jahr 2009 noch 41 Prozent an, dass sie sich finanzielle Sorgen machen, so waren es 31 Prozent im Vorjahr und 33 Prozent in der diesjährigen Befragung.“

Die Angst vor einem Jobverlust ist damit im Lauf der Jahre deutlich gesunken!

Nicht die einzige gute Nachricht, die Vorfreude auf das neue Jahr macht. Denn laut DAK-Gesundheit hat es in 2014 mehr als jeder zweite Deutsche geschafft, seine guten Vorsätze für das neue Jahr auch durchzuhalten – für vier Monate und länger, wobei, unter anderem, die Berliner eine besondere Disziplin zeigten.

Mehr Sport und Bewegung ist einer der Top-Vorsätze für 2015!

Weißgurtlady und Grüngurt

Foto: Peter Hoffmann

Den winterlichen Straßenverhältnissen trotzen!?

Den winterlichen Straßenverhältnissen trotzen!?

Nun ist der Winter unweigerlich da. Auch im Flachland und jenen Teilen der Republik, in denen von Frau Holle mit der weißen Pracht ansonsten eher gegeizt wird …

Mit teils dramatischen Folgen für den Straßenverkehr, wie uns ein Blick in Zeitungen und Fernsehsendungen belehrt hat:

Alle Jahre dasselbe Bild!

Denn kaum dass die Temperaturen sinken und der erste Schnee fällt, „enttarnen“ die rutschigen Straßen jene, die nach wie vor auf Sommerreifen unterwegs sind.

Mit unschönen Folgen, da so – auf falschen und / oder schlechten Reifen -, bereits die kleinste Anhöhe zu einem Problem wird: „Zeigen Sie Profil“, mahnt daher das Polizeipräsidium Oberbayern Nord und weiß, dass gerade hier die Unfallzahlen während der Wintermonate meist deutlich ansteigen.

Doch auch in anderen Teilen Deutschlands häuften sich kurz nach Weihnachten die Probleme, wurden die Urlauber von Eis und Schnee ausgebremst, was laut Bild-Zeitung auch mit den teils orkanartigen Windböen zutun hatte.

Schneeverwehungen und querstehende Lastwagen ein Problem!

Dazu kamen auch heuer wieder jene, die an Steigungen stecken blieben und Lkw, die sich schlichtweg quergestellt hatten.

Womit wir, noch einmal, bei der unzureichenden Bereifung vieler Fahrzeuge angelangt sind. Die Polizei Bayern weist daher darauf hin, dass Winterreifen bei Schnee und Frost nicht nur für mehr Sicherheit stehen, sondern zudem vor Ärger mit dem Gesetz schützen: „Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen kontrolliert wird, muss mit Fahrtuntersagung und einem erheblichem Bußgeld rechnen!“

Dabei bedeutet ein „Mehr“ an Profil auch mehr Sicherheit, so dass die gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter als absolutes Minimum gelten; wünschenswert sei dagegen, so die Ordnungshüter, wenn sämtliche Fahrzeuge mit mindestens vier Millimetern Profiltiefe und Winter- oder Allwetterreifen mit Schneesymbol bereift wären.

Leider nach wie vor ein Wunschtraum, da zu viele Wagenlenker allzu nachlässig agieren:

Wie fit sind Sie und Ihr Auto?

Auch beim ADAC fragt man sich daher, wie fit die Fahrzeuge für Eis, Kälte und Schnee sind. Denn auch sehen und gesehen werden kann nun über Tod und Leben entscheiden!

Die gelben Engel empfehlen daher gerade jetzt einen Rundgang ums Auto, bei dem sämtliche Leuchten auf ihre Funktion hin überprüft werden: „Die Scheinwerfer-Einstellung sollte man in Fachbetrieben oder beim ADAC kontrollieren lassen!“

Und natürlich müssen die Scheinwerfer auch regelmäßig von Schmutz, ihrer Salzkruste und Schnee befreit werden.

Dennoch sind es nicht allein die Lampen, die nun für klare und gute Sicht sorgen. Denn auch die Wischerblätter tragen zur guten Wahrnehmung des Fahrers bei und sollten spätestens dann, wenn sie zu schmieren beginnen, ausgetauscht werden: „Füllen Sie zudem die Wasserbehälter für die Scheibenwaschanlage nach und machen Sie diese frostsicher“, gibt die Polizei Bayern weitere wertvolle Tipps für die winterliche Fahrt.

Wer dann noch ausreichend Zeit einplant (Hektik wird gerade bei winterlichen Straßenverhältnissen rasch zu einem Problem!) und genügend Abstand zum Vordermann einhält, sollte auch bei Frost und Glätte sicher ans Ziel kommen.

Dennoch funktioniert gerade im Winter der Straßenverkehr nur mit einer gegenseitigen Rücksichtnahme, was jeder, dem vom Dach des vorausfahrenden Lkw ganze Eisschollen auf die Scheibe „regnen“, schon einmal schmerzlich erlebt hat.

Die bayerischen Vollzugsbeamten weisen daher nachdrücklich darauf hin, dass im Winter vor jedem Fahrtantritt Schnee und Eis von den Fahrzeugdächern geräumt werden muss. Und das unabhängig davon, ob wir einen Lieferwagen oder nur einen Pkw haben: Denn „plötzlich herabfallender Schnee oder Eisplatten gefährden nachfolgende Verkehrsteilnehmer!“

Im winterlichen Straßenverkehr hängt viel von der Fahrzeugbereifung und der gegenseitigen Rücksichtnahme ab!

Winterwetter Wetterchaos

Foto: Peter Hoffmann

Vegetative Dystonie – unterschiedliche Krankheitsbilder durch Fehlregulierungen des vegetativen Nervensystems

Vegetative Dystonie – unterschiedliche Krankheitsbilder durch Fehlregulierungen des vegetativen Nervensystems

 

Vegetative Dystonie oder somatoforme Störungen bezeichnen eine Reihe unterschiedlicher Krankheitsbilder, die durch Fehlregulierungen im vegetativen Nervensystem hervorgerufen werden. Das Nervensystem ist erregbarer als im Normalzustand und löst vielfältige Symptome wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Probleme oder Krämpfe aus. Patienten, die unter vegetativer Dystonie leiden, reagieren besonders sensibel auf Stressoren und andere Lebenseinflüsse. Lange haben Mediziner die Krankheitsbilder wenig ernst genommen, erst nach eingehender Forschungsarbeit wurden mögliche Ursachen aufgedeckt.

 

Höhere Aktivität von Sympathikus und Parasympathikus

 

Das vegetative Nervensystem ist für die Steuerung autonom ablaufender Körperfunktionen zuständig, wie die Regulierung des Blutdrucks oder die Aktivierung der Schweißdrüsen. Das somatische Nervensystem steuert dagegen die vom Menschen bewusst ausgeführten Bewegungsabläufe oder Wahrnehmungen. Somatisches und vegetatives Nervensystem sind fast immer eng miteinander verbunden und arbeiten zusammen. Das vegetative Nervensystem lässt sich zudem in das sympathische und parasympathische System unterteilen.

 

Das sympathische Nervensystem kann Atmung oder Herzschlag beschleunigen oder den Körper auf Flucht einstellen, das parasympathische Nervensystem sorgt für Regeneration, Schlaf oder Entspannung. Ist die Zusammenarbeit beider Systeme gestört, können Krankheitsbilder auftreten, die als vegetative Dystonie bezeichnet werden. Ist die Aktivität des Sympathikus erhöht, entstehen Krankheitszeichen wie Bluthochdruck, Herzjagen oder Durchfall, bei verstärkter Aktivität des Parasympathikus leiden Betroffene unter niedrigem Blutdruck, Verstopfung oder Kältegefühlen in Händen und Füßen.

 

Die vegetative Dystonie entsteht durch multifaktorale Auslöser und ist nicht auf eine klare Ursache zurückzuführen. Ein geschwächtes Abwehrsystem, genetische Veranlagung, Vorerkrankungen, einschneidende Lebensereignisse, Persönlichkeitsstrukturen, Dauerstress und Überforderung können als Ursachen infrage kommen.

 

Psychische, körperliche und soziale Faktoren

 

Bei der vegetativen Dystonie treten entweder einzelne oder komplexe Symptome auf. Mediziner diagnostizieren somatoforme Störungen häufig, wenn keine klaren Ursachen erkennbar sind, beispielsweise bei Reizdarm, Reizblase, hyperkinetischem Herzsyndrom oder wiederkehrenden Blutdruckschwankungen. Ebenso werden chronische Schmerzen wie bei der Fibromyalgie als funktionelle Syndrome eingeordnet. An der Entstehung einer vegetativen Dystonie können psychische, körperliche und soziale Ursachen beteiligt sein. Da Körper, Geist und Seele in permanentem Wechselspiel zueinander stehen, lösen seelische Belastungen vielfältige körperliche Beschwerden aus. Zu den Auslösern zählen Ängste und Stress, Sorgen und Trauer. Menschen, die unglücklich in ihrem Job sind oder einen Familienangehörigen verloren haben, sind starken seelischen Belastungen ausgesetzt, die zu teils schweren körperlichen Beschwerden wie Atemnot oder starken Magenschmerzen führen können. Weitere vegetative Dystregulationen:

 

– Rückenschmerzen, Herzbeschwerden, Infarktangst, Beklemmungsgefühle

– Gedächtnisstörungen, Reizbarkeit, Unruhezustände

– Kurzatmigkeit, Hyperventilation, Schwindelattacken

– Übelkeit, Blähungen, Magendrücken

– Gelenkschmerzen, Wadenkrämpfe, Muskelzittern

– Gestörte Libido, sexuelle Unlust

– Erschöpfung, Müdigkeit, Überempfindlichkeit gegen äußere Reize

 

Immer noch gilt die vegetative Dystonie als Verlegenheitsdiagnose, wenn Schulmediziner keine Erklärung für die unspezifischen Beschwerden ihrer Patienten finden. Es handelt sich bei den Krankheitsbildern jedoch nicht um eingebildete Symptome. Denn liegt eine Fehlregulierung des Nervensystems vor, gibt es praktisch kein Krankheitsbild, das nicht durch Dysfunktionen ausgelöst werden kann. Patienten sollten sich grundsätzliche an einen Arzt oder Naturheilkundigen wenden, der auf ganzheitliche Behandlungen spezialisiert ist.

 

Diagnose somatoformer Störungen

 

Fehlregulierungen des vegetativen Nervensystems sollten trotz ihrer nicht eindeutig erkennbaren Ursachen ernst genommen werden, denn die Beschwerden sind für Patienten oft sehr beängstigend. Die vegetative Dystonie ist medizinisch nicht klar nachweisbar im Sinne einer definierten Erkrankung, dennoch ist eine sorgfältige Untersuchung des Patienten erforderlich. Der Arzt erhebt zunächst eine Anamnese und erkundigt sich nach Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme, Art und Häufigkeit der Beschwerden, Nikotin- und Alkoholkonsum. Nach der körperlichen Untersuchung mit Blutdruckmessung und Abhorchen der Herz- und Lungengegend erfolgen diverse Bluttests, um eventuelle Entzündungsherde zu lokalisieren, Schilddrüsenfehlfunktionen oder einen Nährstoffmangel auszuschließen. Der weiteren Abklärung dienen EKG (Elektrokardiografie), Urinuntersuchungen, Röntgen, Ultraschalluntersuchungen und andere bildgebende Verfahren. Sind keinerlei körperliche Ursachen zu finden, stuft der Arzt die Beschwerden in der Regel als somatoforme Störung ein.

 

Therapien bei vegetativer Dystonie

 

Welche Therapie zur Behandlung der vegetativen Dystonie eingesetzt wird, hängt von den jeweiligen Krankheitsbildern und deren Ausprägung ab. Die meisten Mediziner empfehlen ihren Patienten zunächst, eine Weile abzuwarten und die Beschwerden zu beobachten, denn viele der Symptome somatoformer Funktionsstörungen verschwinden von selbst wieder. Bei schweren Verläufen, einer Zunahme der Beschwerden und chronischen Schmerzen kann die Verabreichung von Medikamenten sinnvoll sein. Der Arzt kann Schmerzmittel verordnen und/oder Antidepressiva einsetzen. Die Medikation muss immer auf die Beschwerden des Einzelnen abgestimmt sein. Die Krankheitsbilder bei funktionellen Störungen des vegetativen Nervensystems lassen sich mit richtig dosierten Arzneimitteln häufig recht schnell in den Griff bekommen, sollten allerdings nicht dauerhaft angewendet werden.

 

Psychotherapeutische Maßnahmen als Unterstützung

 

Klingen die Beschwerden nach einer Weile nicht ab, rät der behandelnde Arzt in vielen Fällen zu einer Psychotherapie. Der Arzt empfiehlt diese Art Therapie nicht, weil er die Symptome nicht ernst nimmt, sondern als Unterstützung zur Ursachenforschung, denn zahlreiche körperliche Beschwerden werden durch tief liegende Konflikte ausgelöst, die die Seele belasten. Bei der vegetativen Dystonie lassen sich mit Psychotherapien gute Erfolge erzielen. Heute spezialisieren sich immer mehr Psychotherapeuten auf die Behandlung von Funktionsstörungen des vegetativen Nervensystems. In den Sitzungen lernen Patienten, besser mit den Krankheitsbildern umzugehen und die Wurzeln für ihre Beschwerden zu erkennen.

 

Besonders die kognitive Verhaltenstherapie hat sich bei der Behandlung vegetativer Dystonien bewährt. Der Psychotherapeut arbeitet mit dem Patienten Gefühle auf, die ursächlich für die Krankheitszeichen sein können. Mithilfe einer Verhaltenstherapie ist es möglich, Empfindungen wie Hoffnungslosigkeit, Sorgen oder Trauer in andere Bahnen zu leiten, um diese negativen Gefühle verarbeiten zu können. Spüren Patienten, dass sich seelische Belastungen auflösen, tritt auch meistens eine Besserung der körperlichen Beschwerden ein. Oft entsteht die vegetative Dystonie in Zusammenhang mit der Vermeidung bestimmter Situationen. Wer sich unangenehmen Themen nicht stellt, erzeugt auf Dauer einen noch höheren Leidensdruck, der wiederum negative Auswirkungen auf körperlicher Ebene nach sich zieht. Dieser Teufelskreis lässt sich im Zuge einer Gesprächs- und Verhaltenstherapie durchbrechen.

 

Positiver Einfluss durch Sport und Bewegung

 

Bei einer Vielzahl vegetativer Fehlregulierungen haben Sport und Bewegung einen positiven Einfluss. Aktivitäten wie regelmäßige Spaziergänge, Nordic Walking oder leichtes Lauftraining können das Befinden deutlich verbessern. Besonders empfehlenswert sind Meditationsübungen und Entspannungstechniken. Yoga, Thai Chi, Pilates oder progressive Muskelentspannung unterstützen den Heilungsprozess und tragen zu einer positiven Lebenseinstellung bei. Auch Heilpflanzen mit beruhigenden Wirkstoffen wie Baldrian, Hopfen oder Passionsblume lindern Angstzustände und wirken Schlafstörungen entgegen. Bei der Behandlung einer vegetativen Dystonie kommt es letztlich darauf an, intensiv auf den Betroffenen einzugehen, um eine persönlich angepasste Therapie zu entwickeln. Besonders alternativmedizinische Verfahren setzen sich als Behandlungsmethode immer mehr durch.

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Krebs macht uns Deutschen nach wie vor eine höllische Angst!

Krebs macht uns Deutschen nach wie vor eine höllische Angst!

Krebs … kaum ein Wort und eine Diagnose lösen derartige Urängste bei uns aus, obwohl die Prognosen bei vielen Tumorerkrankungen heute gut sind:

Dennoch ist und bleibt Krebs d i e Erkrankung, die uns Deutschen nach wie vor die meiste Angst macht. Das jedenfalls ergab eine Studie der DAK Gesundheit, die den Angstmachern der Bevölkerung auf den Grund ging.

Der zu Folge rangiert die Angst, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen, bereits relativ abgeschlagen auf Platz 4 und 5, wohingegen auch die Furcht vor Alzheimer und Demenz groß ist

Vor welchen Krankheiten fürchten wir Deutschen uns am meisten?

Viellicht ist es also das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, das vielen so zusetzt und Krebs sowie ein Nachlassen der geistigen Fähigkeiten auf die vordersten Ränge der angsteinflößenden Erkrankungen katapultiert hat!?

Dabei bleiben Tumore jedoch d e r Angstmacher schlechthin. Denn laut der DAK-Studie fürchten sich mehr als Zweidrittel der Deutschen vor einer Krebserkrankung und ist die Sorge gerade bei den 30- bis 44 –Jährigen mit 76 Prozent schier übermächtig.

Tatsächlich findet sich hier ja auch jene Altersgruppe, die sich erstmalig mit den angebotenen Krebsvorsorgeuntersuchungen konfrontiert sieht. So empfiehlt die „Deutsche Krebshilfe“ bei Frauen bereits mit 20 Jahren (!) eine regelmäßige Untersuchung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane.

Vorsorge ist das halbe Leben:

Ab dem 30. Lebensjahr sollte dann durch eine zusätzliche Tastuntersuchung der Brust vorgebeugt werden.

Bei Männern wird dagegen erst ab einem Alter von 45 zu einer Tastuntersuchung der Prostata sowie einer Inspektion des äußeren Genitals geraten. Doch ganz gleich ob männlich oder weiblich: „Je früher der Tumor erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen!“

Dies gilt laut krebshilfe.de insbesondere für Krebserkrankungen der Haut, der Brust, des Darms, des Gebärmutterhalses sowie der Prostata.

Viele Deutsche nach wie vor nachlässig!

Dennoch, trotz unserer offensichtlichen Angst vor Tumoren, werden nach wie vor viele der angebotenen Maßnahmen „geschwänzt“. So beklagt die DAK Gesundheit, dass gerade in oben genannter Altersgruppe fast jeder und jede Zweite eben nicht zur Vorsorgeuntersuchung und zum Arzt geht!

Mit Folgen, die oftmals fatal sind. Denn auch das „Deutsche Krebsforschungszentrum“ räumt der Krebsfrüherkennung einen hohen Stellenwert ein. Gerade bei Hautkrebs, wo Veränderungen oftmals von den mündigen Patienten selbst, spätestens jedoch beim Gang zum Hautarzt entdeckt werden. Und „früh erkannt, lassen sich auffällige Veränderungen der Haut in der Regel gut behandeln!“

Direkt nach Krebs rangiert dann mit 49 Prozent die Angst vor Alzheimer und Demenz, und auch eine schwere Virus-Epidemie, wie zum Beispiel Ebola, lässt 32 Prozent der Befragten gruseln.

Dennoch bleibt es eine traurige Tatsache, dass gerade Männer Vorsorgemuffel sind und die Möglichkeiten der Krebsvorsorge oftmals schlichtweg ignorieren. Ja, Männer gingen lieber kaputt als zum Arzt, unkte daher die „Bild-Zeitung“, und auch das „Deutsche Ärzteblatt“ zeigt sich besorgt. Zumal Männer auch ungesunder leben und mehr trinken.

Dabei kann sich nach Auskunft des „Krebsinformationsdienstes“ auch der Genuss von Wein, Bier und Spirituosen negativ auf das Krebsrisiko auswirken!

Männer sollten also mehr für sich und ihre Gesundheit tun. Denn während 69 Prozent der Frauen das kostenlose Angebot zur Krebsfrüherkennung nutzen, sind es bei den Männern nur 45 Prozent. Dabei stirbt, wie Dieter Carius von der DAK-Gesundheit erklärt, jeder vierte Deutsche an Krebs: „Es ist und bleibt daher eine große Herausforderung für alle Beteiligten im Gesundheitssystem, die Teilnahme an der Krebsvorsorge zu steigern!“

Denn derzeit scheinen sich viele Jungs und Männer eher um den Zustand ihres Autos zu sorgen, als um die eigene Gesundheit zu kümmern. Ein Ausschlagen von Möglichkeiten und Chancen, das womöglich mit dem eigenen Leben bezahlt wird.

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Von Hüttengaudi bis Knochenbruch: Die Skigebiete rüsten sich für die Saison!

Zum Skifahren allein reist heute kaum ein Tourist mehr in die Berge. Vielmehr geht es hier auch um Party, Spaß und Action, so dass viele Urlaubsgebiete ohne ihre Hüttengaudi im Wettbewerb mit den Nachbartälern kaum eine Chance hätten …

Zumal heute, wo auch in Skidestinationen, die früher noch als schneesicher galten, die Hänge immer häufiger grün bleiben:

Auf den Pisten lässt sich`s gut flirten!

Der Klimawandel hat eben nicht nur die Südseeparadiese, sondern auch die Mittelgebirge und Berge fest in seinem Griff. Hier muss man den Kunden damit was bieten, zumindest dann, wenn Ski und Rodeln angesichts einer dünnen Schneedecke eher suboptimal sind.

Après-Ski heißt daher vielerorts die Devise, wobei die zünftige Skihüttenparty, wie auch die Piste, zum Flirten und Anbandeln nahezu ideal ist: weiter lesen

Fibromyalgie – rheumatische Erkrankung mit vielfältigen Symptomen

Fibromyalgie äußert sich mit Schmerzen im Muskel- und Bindegewebe und gehört zu den chronischen Erkrankungen. Inzwischen leiden rund zwei Millionen Deutsche an quälenden Faser-Muskel-Schmerzen.

Neben dem typischen Schmerzbild geht die rheumatische Erkrankung bei vielen Betroffenen mit vielfältigen Symptomen einher. Da keine eindeutigen Ursachen als Auslöser erkennbar sind, bezeichnen Mediziner die Krankheit auch als Fibromyalgie-Syndrom oder primäre Fibromyalgie.

Treten die Beschwerden als Folge anderer Erkrankungen wie Infektionen oder Rheuma auf, handelt es sich um eine sekundäre Fibromyalgie. Auch virale Ursachen wie Hepatitiserreger oder HI-Viren gelten als Verstärker, genauso wie Tumorerkrankungen, Übergewicht, psychosomatische Erkrankungen oder Hormonschwankungen.

Frauen erkranken rund neunmal häufiger als Männer. Da meistens keine erkennbaren Veränderungen am Muskeln oder Gelenken diagnostizierbar sind, werden Betroffene oft als Simulanten abgestempelt, manche Mediziner sprechen auch von einer Krankheit ohne Leiden. Eine enorme zusätzliche Belastung, die viele Patienten verzweifeln lässt. Zwar ist die Fibromyalgie bis heute nicht heilbar, dennoch gibt es erfolgreiche Therapiekonzepte, um die Dauerschmerzen deutlich zu lindern. weiter lesen